Der Mehl-Export aus der Ukraine ist nach den Ergebnissen des Jahres 2025 auf 66,8 Tausend Tonnen gesunken, was den niedrigsten Wert seit 2006 darstellt, heißt es in einem Bericht des Verbandes „Mehlmühlen der Ukraine”, der von der Zeitung „APK-Inform” veröffentlicht wurde.
Den angegebenen Daten zufolge liegt dieser Wert um 36,6 % unter dem Vorkriegsniveau von 2021 (105,3 Tausend Tonnen) und um 15,3 % unter dem Volumen von 2022 (78,9 Tausend Tonnen).
„Der Krieg hat unseren Mehlproduzenten praktisch die Möglichkeit genommen, auf dem internationalen Markt zusätzliche Einnahmen zu erzielen. Probleme mit der Logistik haben dazu geführt, dass wir praktisch alle gewohnten Märkte verloren haben. Nur Moldawien ist übrig geblieben, und es besteht die Möglichkeit, in die Europäische Union zu exportieren, wohin mehr als die Hälfte des gesamten Volumens geht“, heißt es in dem Dokument.
Der Verband betonte, dass die Lieferungen derzeit ausschließlich per Bahn und Lkw erfolgen. Dabei betonten die Experten: Bis zur Öffnung der ukrainischen Häfen werde es keine Möglichkeit geben, auf dem Weltmarkt mit anderen Exporteuren zu konkurrieren, ebenso wenig wie Hoffnung auf ein Wachstum des Außenhandelsvolumens.
Nach Angaben von „Boroshnomeliv Ukrainy“ ist das verzeichnete Exportvolumen von 66,8 Tausend Tonnen Mehl der niedrigste Wert seit 2006, als nur etwa 10,5 Tausend Tonnen dieses Produkts auf die Außenmärkte geliefert wurden.