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Fixygen: Die schlechtesten Krypto-Startups und Anti-Cases des Jahres 2025 – wo der Markt am härtesten bestraft hat

1 Januar , 2026  

Wenn 2024 das Jahr des „Überlebens” war, dann war 2025 das Jahr der „Bestrafung für schwache Sicherheit und Tokenomics”. Nach Schätzungen von Chainalysis wurden im Jahr 2025 mehr als 3,4 Milliarden Dollar gestohlen, wobei ein einziger Vorfall – die Kompromittierung von Bybit im Februar – etwa 1,5 Milliarden Dollar ausmachte. Branchenweite Sicherheitsberichte verzeichneten ebenfalls Verluste von „mehr als 4 Milliarden Dollar” im Laufe des Jahres und einen Anstieg des Anteils von Vorfällen aufgrund von Betriebsausfällen.

1) Altcoins mit gescheiterter TGE: „Friedhof der Token“

Am Ende des Jahres gab es Berechnungen, dass etwa 85 % der 2025 eingeführten Token unter ihren Startpreisen gehandelt werden – das heißt, die meisten Launches konnten die Nachfrage und Liquidität nicht aufrechterhalten.

2) Memcoin-Skandale: Der Fall $LIBRA in Argentinien

Ein lautstarkes Negativbeispiel ist die Geschichte von $LIBRA: Nach einer öffentlichen Erwähnung durch den argentinischen Präsidenten stieg der Token sprunghaft an und brach dann ein, was zu Ermittlungen und Betrugsvorwürfen führte.

3) Schließung von NFT-Plattformen als Signal, dass „der Markt nicht zurückgekehrt ist“

Die NFT-Infrastruktur schrumpfte weiter. X2Y2 kündigte die Schließung seines Marktplatzes im Frühjahr 2025 an. LG schloss Art Lab – eine NFT-Plattform für das Fernsehen – im Sommer 2025 und verwies dabei direkt auf eine Verlagerung des Fokus aufgrund der Marktlage.

4) Soziale Manipulation und Hackerangriffe statt „sauberer” DeFi-Exploits: der Fall Venus

Ein bezeichnendes Ereignis des Jahres waren Angriffe durch den menschlichen Faktor. Im Fall Venus Protocol nutzten die Angreifer eine Kompromittierung von Zoom/soziale Manipulation, um die Kontrolle über die Aktionen des Benutzers zu erlangen und rund 13 Millionen Dollar zu gefährden.

5) Zentrale Dienste als „Katastrophenherde“

Selbst mit zunehmender Reife von DeFi treten die größten Verluste immer häufiger in zentralisierten Diensten aufgrund der Kompromittierung von Schlüsseln und Transaktionssignaturprozessen auf – und das konzentriert das Risiko auf einzelne Ereignisse.

Die wichtigste Schlussfolgerung von Fixygen

Im Jahr 2025 waren nicht diejenigen „die Schlechtesten”, die weniger Marketing betrieben, sondern diejenigen, die:

1) schwache Betriebssicherheit und Zugriffskontrolle,

2) toxische Tokenökonomie und überhöhte Emission,

3) ein Produkt ohne echten Nutzen (insbesondere bei NFT/GameFi),

4) Fokus auf kurzfristigen Pump statt auf Infrastruktur und Partnerschaften.

Quelle: https://www.fixygen.ua/news/20260101/fixygen-naygirshi-kripto-startapi-ta-anti-keysi-2025-roku-de-rinok-pokarav-nayzhorstkishe.html

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