Die Woche vom 2. bis 6. Februar 2026 verlief im Zeichen einer starken Risikoaversion: BTC fiel zunächst auf 60.000 USD, erholte sich dann aber wieder, verzeichnete dennoch die schlechteste Wochenperformance seit Ende 2022.
Bis Freitag erholte sich Bitcoin auf 65.894 USD (+4,4 % pro Tag), blieb aber am Ende der Woche bei etwa -14 %.
Ethereum lag am Ende der Woche bei etwa 1.889 USD gegenüber 2.344 USD zu Beginn der Woche (etwa -19 %).
XRP fiel von etwa 1,62 USD auf 1,30 USD (etwa -20 %).
Solana fiel von etwa 104 USD auf 84 USD (etwa -19 %).
Der entscheidende Schlag erfolgte am 5. Februar: Der Markt erlebte einen „Ausverkaufstag”, der in seinem Ausmaß mit den schlimmsten Sitzungen seit 2022 vergleichbar war, vor dem Hintergrund von De-Riskiing und dem Ausstieg aus dem Hebel.
Daraufhin wirkten eine Reihe von Faktoren – die Schwäche risikoreicher Anlagen, die Nervosität hinsichtlich der makroökonomischen Erwartungen und die schnelle „Umkehr” der Positionierung von vorsichtig zu defensiv.
Vor dem Hintergrund des Rückgangs von BTC verstärkten sich die Abflüsse aus amerikanischen Spot-Bitcoin-ETFs: Allein in einer der Sitzungen der Woche belief sich der Nettoabfluss auf etwa 545 Millionen US-Dollar, und an zwei aufeinanderfolgenden Tagen auf etwa 817 Millionen US-Dollar.
Gleichzeitig erlebte der Markt eine Welle von Liquidationen: Innerhalb eines Tages überstieg das Volumen der Liquidationen in Krypto-Derivaten 1,4 Mrd. USD (nach aggregierten Schätzungen).
Der Crypto Fear & Greed Index fiel am 6. Februar auf 9 Punkte – die Zone „extreme Angst”, ein Niveau, das in den Medien mit der FTX-Stressphase verglichen wurde.
Wenn die Abflüsse aus ETFs und die Liquidationen nachlassen, könnte der Markt einen „technischen” Aufschwung verzeichnen. Wenn die Ströme jedoch negativ bleiben und risikoreiche Anlagen insgesamt schwächer werden, wird der Druck auf Kryptowährungen anhalten (insbesondere auf Altcoins mit hoher Beta-Sensitivität).