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Rumänien hat 162.000 Ausweise wegen fiktiver Adressen annulliert

9 Februar , 2026  

Die rumänischen Behörden haben im Rahmen einer Kampagne gegen fiktive Meldungen seit Beginn der Überprüfungen im Jahr 2023 bis zum 31. Dezember 2025 insgesamt 162.036 nationale Personalausweise (carte de identitate) annulliert, berichten rumänische Medien unter Berufung auf Daten des Innenministeriums sowie der Generaldirektion für Bevölkerungsregister.

Laut den angeführten Statistiken entfallen 66% der annullierten Dokumente auf Personen mit Geburtsort in Moldau, 17% auf in Rumänien Geborene und 12% auf in der Ukraine Geborene. Weitere jeweils 1% entfallen auf Personen, die in Italien, Deutschland, dem Vereinigten Königreich, Frankreich, Spanien und der Russischen Föderation geboren wurden.

Wie berichtet wird, hängen die Kontrollen mit der Aufdeckung von Fällen massenhafter Anmeldung an ein und derselben Adresse zusammen. Nach Angaben der Behörden wurden Situationen festgestellt, in denen an einer einzigen Adresse in Bukarest mehr als 22.000 Personen gemeldet waren.

Gleichzeitig bedeutet die Annullierung des Personalausweises wegen Problemen mit der Adressmeldung keine Aberkennung der Staatsbürgerschaft, sondern betrifft ausschließlich das Dokument, das den gemeldeten Wohnsitz (Domizil) bestätigt. Nach Angaben von Radio Moldova haben etwa 20% der Personen, deren Dokumente annulliert wurden, bereits neue rumänische Dokumente auf legaler Grundlage erhalten.