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Der Markt für Blumensträuße zum 14. Februar tendiert zur Personalisierung – Analyse

13 Februar , 2026  

Der Floristikmarkt erreicht am Vorabend des Valentinstags seinen Höhepunkt, aber die visuelle Sprache der Geschenksträuße verändert sich merklich. Anstelle von „auffälligen“ Verpackungen und Standard-Arrangements wird zunehmend „zurückhaltender Luxus“ bevorzugt – gedeckte Farbtöne, natürliche Texturen und Kompositionen, die nicht wie Massenware aussehen, sondern wie eine individuell zusammengestellte Geschichte.

Der Haupttrend der Saison sind sanfte Farbpaletten und freiere Formen. Fachzeitschriften beschreiben eine Abkehr vom hypergesättigten „Valentinstag”-Rot hin zu Kombinationen mit neutralen Farben – Blush, Mauve, Terracotta, Sage – sowie zu skulpturalen, asymmetrischen Kompositionen, bei denen Bewegung und „Luft” zwischen den Blumen wichtig sind. Rosen bleiben ein emotionaler Anker, werden aber häufiger mit Ranunkeln, Tulpen und „charakteristischen” Stielen gemischt, damit der Strauß modern und weniger stereotyp wirkt.

Parallel dazu ändert sich auch die Verpackung. Kunden entscheiden sich zunehmend für mattes Papier, ruhige Farbtöne (staubiges Rosa, pastellfarbenes Lavendel, warme neutrale Farben) und natürliche Texturen, die den Strauß „einrahmen”, ohne die Aufmerksamkeit auf sich zu ziehen. Dieser visuelle Wandel führt auch zu nachhaltigeren Lösungen – recycelbaren Materialien und verantwortungsvollen Standards in der Lieferkette.

Der dritte Bereich betrifft die Logistik und die Vertriebskanäle. Nach Schätzungen von Branchenvertretern nehmen Online- und Telefonbestellungen zu, ebenso wie der Anteil der Selbstabholung und der „letzten Meile“ in den letzten Stunden vor dem Feiertag. Im Jahr 2026, wenn der 14. Februar auf einen Samstag fällt, erwarten Floristen einen besonders starken Wochenendverkehr, was den Wert von Vorbestellungen und fertigen Lösungen zum Mitnehmen und Verschenken erhöht.

In Kiew ist dieses Modell anhand der Aktivitäten lokaler Salons gut zu erkennen. So ist beispielsweise LeCharmé an zwei Adressen (ul. M. Vasilenka, 8 und ul. M. Donza, 2A) tätig und liefert innerhalb von Kiew und der Region.

Ein separater Markttrend ist die zunehmende Beliebtheit von Kompositionen in Körben und Kartons: Sie sind bequemer zu liefern, erfordern keine Vase und werden als „geschenktauglicheres” Format wahrgenommen.

Ukrainische Lieferdienste verzeichnen im Januar und Februar 2026 eine Nachfrage nach einer Mischung aus Texturen und Farben sowie nach Öko-Materialien (Kraftpapier, Sackleinen, Holz) und einer „stimmungsgerechten” Individualisierung.

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