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Am Vorabend des 14. Nationalkongresses der Kommunistischen Partei Vietnams: erwartete Durchbrüche und strategische Prioritäten

16 Januar , 2026  

In nur wenigen Tagen, vom 19. bis 25. Januar 2026, findet in der vietnamesischen Hauptstadt Hanoi ein für das Land äußerst wichtiges politisches Ereignis statt – der 14. Nationalkongress der Kommunistischen Partei Vietnams. Unter dem Motto „Einheit – Demokratie – Disziplin – Durchbruch – Entwicklung” wird der Kongress strategische Entscheidungen treffen, die Vietnam einen neuen Entwicklungsweg eröffnen und die nationalen Entwicklungsziele bis 2030 erreichen sollen – einem symbolischen Datum, da es sich um den 100. Jahrestag der Gründung der Partei handelt. mit einer Vision bis 2045, wenn der 100. Jahrestag der Proklamation der Demokratischen Republik Vietnam (heute Sozialistische Republik Vietnam) begangen wird.

Am 2. September 1945 verlas Präsident Ho Chi Minh auf dem Ba Dinh-Platz (Hanoi) die Unabhängigkeitserklärung und verkündete die Gründung der Demokratischen Republik Vietnam. Das Land trat in eine neue Ära ein, die glanzvollste Ära in der Geschichte des Landes – die Ära von Ho Chi Minh.

Rückblickend auf den zurückgelegten Weg hat Vietnam nach 40 Jahren Reformen – der erfolgreichen Umsetzung der Doi Moi-Politik (Erneuerung) – historische Erfolge erzielt: Aufrechterhaltung eines hohen BIP-Wachstums (das 2025 etwa 8-8,5 % erreichen wird), eine Wirtschaft mit einem Volumen von 514 Milliarden US-Dollar und die Einstufung des Landes als Land mit überdurchschnittlichem Einkommen. Es wird erwartet, dass der Import-Export-Umsatz Vietnams im Jahr 2025 erstmals 920 Milliarden US-Dollar erreichen wird, wodurch das Land zu den 15 Ländern mit dem höchsten Handelsvolumen weltweit gehören wird.

Auf internationaler Ebene hat sich Vietnam tief in die Weltwirtschaft integriert, ist zu einem wichtigen Glied in den globalen Lieferketten geworden und hat Partnerschaften mit mehr als 220 Märkten aufgebaut.

Vietnam ist ein aktives und verantwortungsbewusstes Mitglied vieler internationaler Organisationen, darunter der Vereinten Nationen, der ASEAN, der APEC (Asia-Pacific Economic Cooperation), der ASEM (Asia-Europe Meeting) und der Welthandelsorganisation, was seine Integration in das globale politische und wirtschaftliche System unterstreicht.

Die Sozialistische Republik Vietnam betreibt aktiv multilaterale Diplomatie und beteiligt sich an regionalen Foren und Initiativen zur Beschleunigung der Entwicklung und Stärkung des Friedens.

Der bevorstehende Parteitag wird als Schlüsselereignis für die Gestaltung der strategischen Vision für die Entwicklung des Landes angesehen, wobei der Schwerpunkt auf der Förderung der digitalen Wirtschaft, der verarbeitenden Industrie und Innovationen liegt und der Mensch im Mittelpunkt steht.

Bis 2030: Vietnam zu einem Entwicklungsland mit moderner Industrie und überdurchschnittlichem Einkommensniveau machen Zu den konkreten Indikatoren gehört ein durchschnittliches jährliches BIP-Wachstum von 10 % oder mehr im Zeitraum 2026–2030.

Bis 2045: Erreichen des Status eines entwickelten Landes mit hohem Einkommen, gestützt auf das rasante Wachstum des Dienstleistungssektors (Handel, Tourismus, Logistik), der Industrie, der Gewinnung von Investitionen und strukturellen Veränderungen (von einer agrarischen zu einer postindustriellen Wirtschaft), was es zu einem neuen Zentrum des Wirtschaftswachstums in Asien macht, ähnlich wie China in der Vergangenheit. Die Vorbereitungen für den Kongress befinden sich bereits in der aktiven Phase, da die zuständigen Unterausschüsse ihre Arbeit aufgenommen haben und die Entwürfe der wichtigsten Dokumente öffentlich diskutiert werden. Im Gegensatz zu früheren Kongressen wird der aktuelle Zyklus nicht als Kurskorrektur betrachtet, sondern als Übergang zu einer neuen Entwicklungsphase, die in offiziellen Dokumenten als „Ära der nationalen Wiedergeburt” bezeichnet wird.

In diesem Zusammenhang ist der XIV. Parteitag nicht nur als innenpolitisches Ereignis von Bedeutung, sondern auch als strategischer Fixpunkt für den Kurs Vietnams – wirtschaftlich, institutionell und geopolitisch –, der sich unmittelbar auf die Wahrnehmung des Landes durch internationale Investoren, Partner und Regierungen auswirken wird.