Der Generaldirektor des Ukrainischen Roten Kreuzes (URK), Maxim Dotsenko, und der Außenminister der Ukraine, Andriy Sibiga, haben über die Hilfe für Gemeinden und Kinder gesprochen.
„Während des Treffens konzentrierten sich die Parteien auf die praktischen Ergebnisse bereits umgesetzter humanitärer Initiativen und die weitere Ausweitung der Zusammenarbeit vor dem Hintergrund der umfassenden russischen Aggression gegen die Ukraine“, teilte das UKK auf seiner offiziellen Facebook-Seite mit.
Zu den wichtigsten Themen des Gesprächs gehörten die Erholung und Freizeitgestaltung ukrainischer Kinder im Ausland. Dabei geht es vor allem um Kinder von Soldaten, gefallenen und vermissten Verteidigern sowie Kinder aus den Frontregionen.
Mit Unterstützung des Ukrainischen Roten Kreuzes konnten im vergangenen Jahr mehr als 700 Kinder außerhalb der Ukraine gesundheitliche Maßnahmen und Erholung genießen. Anfang 2026 fanden bereits die ersten Reisen der Kinder statt, und das Programm wird weiter ausgebaut. In naher Zukunft ist die Organisation von Erholungsmaßnahmen für Kinder aus Regionen geplant, die ständig unter Beschuss stehen, insbesondere aus den Oblasten Sumy und Tschernihiw.
Während des Treffens diskutierten die Parteien auch die Unterstützung der Energieversorgungssicherheit der Gemeinden und die Hilfe für die Bevölkerung im Winter.
Ein weiterer Schwerpunkt des Dialogs waren die Perspektiven für die Entwicklung der humanitären Zusammenarbeit außerhalb der Ukraine.