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Das Werk von Schneider Electric in Wuhan wurde vom Weltwirtschaftsforum als eines von drei weltweiten „Talent-Leuchttürmen“ anerkannt

31 Januar , 2026  

Schneider Electric, der weltweite Marktführer im Bereich Energietechnologien, gab heute bekannt, dass sein Werk in Wuhan (China) vom Weltwirtschaftsforum (WEF) als Global Lighthouse for Talent anerkannt wurde – einer von nur drei Standorten weltweit, denen dieser Titel verliehen wurde.

Das Global Lighthouse Network ist eine Initiative des Weltwirtschaftsforums, die fortschrittliche Produktionsstandorte und Wertschöpfungsketten anerkennt, die außergewöhnliche Ergebnisse in den Bereichen Produktivität, Resilienz der Lieferketten, Kundenorientierung, Nachhaltigkeit und Talententwicklung erzielt haben. Die Initiative wurde gemeinsam mit McKinsey & Company gegründet und wird von einem Beirat aus Branchenführern unterstützt, die gemeinsam die Zukunft der globalen Produktion gestalten.

Eine neue Auszeichnungskategorie – Talent Lighthouse – definiert Produktionsstandorte, die durch fortschrittliche Lösungen in den Bereichen Gestaltung von Arbeitsprozessen und Sicherheit, Talentplanung, Einbindung und Einarbeitung, Entwicklung sowie Leistungssteigerung der Belegschaft eine transformative Wirkung auf die Arbeitskräfte erzielen.

Das Werk in Wuhan wurde zum neunten Lighthouse-Standort von Schneider Electric weltweit und zum ersten, der für Talententwicklung ausgezeichnet wurde; es ergänzt die acht weiteren Lighthouse-Werke und Distributionszentren des Unternehmens, darunter fünf Sustainability Lighthouses.

Als strategischer Lieferketten-Hub von Schneider Electric in China und Modell der digitalen Transformation der Produktion stand das Werk in Wuhan vor erheblichen personellen Herausforderungen, verursacht durch schnelle Automatisierung und eine Erweiterung des Produktportfolios um 239 %. Zu Beginn verfügten nur 20 % der Mitarbeitenden über Automatisierungskenntnisse, der Einarbeitungsprozess neuer Beschäftigter dauerte 75 Tage, und die Fluktuation des technischen Personals erreichte 48 %.

In den letzten fünf Jahren erhöhte das Werk den Automatisierungsgrad um 55 % und erweiterte das Produktportfolio um 239 %, was einen kritischen Mangel an qualifiziertem Personal verursachte. Um diese Herausforderungen zu bewältigen, führte Schneider Electric ein menschenzentriertes „Workforce of the Future“-Modell ein, das Technologie, Partnerschaften und kontinuierliches Lernen kombiniert.

  • Ausbildung künftiger Talente: In Partnerschaft mit 11 berufsbildenden Einrichtungen führte das Unternehmen digitale Praktikumsprogramme, KI-Labore und Stipendien ein und schafft so eine nachhaltige Talentpipeline mit den erforderlichen Kompetenzen.

  • KI-basiertes Kompetenzmanagement: Künstliche Intelligenz identifizierte und verfolgte Kompetenzlücken und wies personalisierte Lernprogramme zu, ergänzt durch Karrierepfade nach dem Prinzip „Bezahlung nach Fähigkeiten“. Der Bereitschaftsgrad der Belegschaft stieg von 20 % auf 76 %, und 56 % der Mitarbeitenden qualifizierten sich weiter.

  • Menschenzentrierte Planung: Eine optimierte Aufgabenverteilung reduzierte Überstunden und verbesserte die Kennzahlen zur Auftragsabwicklung.

  • Wartung mit Unterstützung von GenAI: Intelligente Hinweise und ein Mentoring-System verkürzten die Reparaturzeit und senkten die Fluktuation des technischen Personals von 48 % auf 6 %.

  • Beschleunigung der Einführung neuer Produkte mithilfe von KI: Die Automatisierung routinemäßiger Aufgaben setzte Ingenieurinnen und Ingenieure für Arbeiten mit hoher Wertschöpfung frei und verkürzte den Zyklus für Produkteinführungen um 66,7 % – von 36 auf 12 Monate.

„Die Vierte Industrielle Revolution betrifft die Menschen nicht weniger als die Technologie“, erklärte Mourad Tamoud, Chief Supply Chain Officer von Schneider Electric. „Am Beispiel unseres Werks in Wuhan haben wir gezeigt, dass Organisationen widerstandsfähige, agile und zukunftsfähige Teams aufbauen können, wenn künstliche Intelligenz und menschliches Potenzial zusammenarbeiten – und zugleich sicherstellen, dass Technologie ihrem Hauptzweck dient: den Kundinnen und Kunden mehr Wert zu liefern.“

„Wettbewerbsfähigkeit wird heute nicht mehr allein durch Effizienz bestimmt, sondern durch die Fähigkeit, zu spüren, sich anzupassen und schnell zu reagieren“, sagte Kiva Allgood, Managing Director des Weltwirtschaftsforums. „Die diesjährigen Beispiele industrieller Transformation zeigen, wie intelligent gesteuerte Abläufe skaliert werden und Resilienz sowie Nachhaltigkeit ins Zentrum der Aktivitäten von Produktionsunternehmen rücken.“

Diese Leistung unterstreicht das Engagement von Schneider Electric für die Entwicklung zukunftsfähiger Talente, den Aufbau einer agilen Organisation und die Förderung einer Kultur, die das Potenzial der Menschen freisetzt und Innovationen vorantreibt.

Zugehörige Ressourcen:

Lighthouses | Global Lighthouse Network
WEF_Frontline_Talent_of_the_Future_Initiative_2024.pdf
Schneider Electric’s Evreux Distribution Center Named Sustainability Lighthouse by World Economic Forum
Schneider Electric Smart Factory & Distribution Center
Life at Schneider Electric: Our Culture & Values

About Schneider Electric

Schneider Electric ist ein weltweit führendes Unternehmen im Bereich Energietechnologien, das Effizienz und Nachhaltigkeit durch Elektrifizierung, Automatisierung und Digitalisierung von Industrie, Wirtschaft und privatem Umfeld ermöglicht. Die Technologien des Unternehmens ermöglichen es Gebäuden, Rechenzentren, Fabriken, Infrastruktur und Stromnetzen, als offene, miteinander vernetzte Ökosysteme zu funktionieren und so Produktivität, Resilienz und Umweltverträglichkeit zu steigern. Das Portfolio von Schneider Electric umfasst intelligente Geräte, softwareorientierte Architekturen, KI-basierte Systeme, digitale Services und Expertenberatung. Mit 160.000 Mitarbeitenden und 1 Million Partnern in mehr als 100 Ländern zählt Schneider Electric kontinuierlich zu den nachhaltigsten Unternehmen der Welt.

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