Die Ukraine hat 2025 19 neue Märkte für den Export von landwirtschaftlichen Erzeugnissen tierischen und pflanzlichen Ursprungs erschlossen und damit die geografische Reichweite der internationalen Präsenz ukrainischer Hersteller erheblich erweitert, teilte der Vorsitzende der Staatlichen Dienststelle für Lebensmittel- und Verbraucherschutz, Serhij Tkachuk, auf Facebook mit.
Er merkte an, dass dies dank der koordinierten Zusammenarbeit zwischen der Staatlichen Dienststelle für Lebensmittel- und Verbraucherschutz, dem Außenministerium der Ukraine, dem Ministerium für Wirtschaft, Umwelt und Landwirtschaft sowie den diplomatischen Vertretungen der Ukraine im Ausland erreicht werden konnte.
„Im Laufe des Jahres wurde der Zugang ukrainischer Produkte zu den Märkten Nordamerikas, Asiens, der Balkanregion und des Nahen Ostens erweitert. Insbesondere wurden neue Märkte für Futtermittel und nicht für den menschlichen Verzehr bestimmte Erzeugnisse tierischen Ursprungs in Moldawien, der Türkei, Chile, Bosnien und Herzegowina sowie Vietnam erschlossen“, erklärte Tkachuk.
Er fügte hinzu, dass es sich dabei um konservierte und verarbeitete Futtermittel für Haustiere, Milch und Milchderivate für nicht-lebensmitteltechnische Zwecke, Knochenfleisch, Federmehl, Fette und verarbeitetes tierisches Eiweiß handelt.
Darüber hinaus zeigte auch der Bereich Eier und Eiprodukte im Jahr 2025 ein hohes Exportpotenzial – es wurden Märkte für den Export von Eiern nach Albanien und Kanada sowie von Eiprodukten nach Malaysia eröffnet. Die Exportgeografie für Milch und Milchprodukte wurde erweitert – ukrainische Produkte erhielten Zugang zum malaysischen Markt.
Gleichzeitig bestätigten ukrainische Geflügelprodukte ihre Konformität mit internationalen Anforderungen: Der Markt des Sultanats Oman wurde für den Export von Fleisch und Geflügelverarbeitungsprodukten sowie der Markt Georgiens für verzehrfertige Verbundprodukte aus Geflügelfleisch und Milchzutaten geöffnet.
Tkachuk erinnerte daran, dass die Ukraine 2025 ihre Präsenz auf den asiatischen Märkten ausgebaut hat. Insbesondere wurde der Zugang zum chinesischen Markt für Fischereierzeugnisse – Wildfänge und bestimmte Kategorien von aquatischen biologischen Ressourcen – sowie zum kuwaitischen Markt für verarbeitete Lebensmittel eröffnet.
Parallel zu den tierischen Erzeugnissen erhielten auch die ukrainischen Erzeuger pflanzlicher Produkte neue Möglichkeiten, insbesondere wurde der chinesische Markt für den Export von Erbsen und der kanadische Markt für ukrainische Äpfel geöffnet.
„Die Öffnung von 19 neuen Märkten im Jahr 2025 ist nicht nur ein wirtschaftlicher Indikator. Sie ist auch eine Bestätigung für die Wirksamkeit der staatlichen Kontrolle, der angemessenen epizootischen und pflanzengesundheitlichen Überwachung sowie des Vertrauens internationaler Partner in das ukrainische Sicherheits- und Qualitätssystem“, fasste der Vorsitzende der Staatlichen Dienststelle für Lebensmittel- und Verbraucherschutz zusammen.