Die Zahl der Weinerzeuger in der Ukraine liegt derzeit bei über 180 Betrieben, wobei die Zahl der kleinen Winzer deutlich gestiegen ist, teilte der stellvertretende Minister für Wirtschaft, Umwelt und Landwirtschaft, Taras Vysotsky, mit.
„Heute beschränkt sich der ukrainische Weinbau nicht mehr auf den Binnenmarkt. Er wird Teil des globalen Dialogs – ein Instrument der Kulturdiplomatie und des Vertrauens in die Ukraine in der Welt“, schrieb er auf Facebook.
Der stellvertretende Minister zeigte sich zuversichtlich, dass es in der Ukraine wichtig sei, eine Kultur des Konsums nationaler Produkte zu etablieren. Gerade durch spezialisierte Räumlichkeiten können die Ukrainer die Qualität und Einzigartigkeit des heimischen Weins besser kennenlernen.
Wysotsky merkte an, dass eine Reihe von Deregulierungsmaßnahmen die Entwicklung der Branche gefördert habe. Insbesondere wurde die jährliche Gebühr für die Großhandelslizenz für kleine Produzenten abgeschafft und eine erschwingliche Produktionslizenz eingeführt. Darüber hinaus vereinfachte die Regierung die Lizenzierungsverfahren, schaffte die Verbrauchsteuermarken ab und reduzierte den bürokratischen Aufwand bei der Berichterstattung. Diese Änderungen gaben der Entwicklung gerade der handwerklichen Weinherstellung neue Impulse.
Der stellvertretende Minister teilte außerdem mit, dass in Kiew die erste offizielle Weinboutique – „Wine of Ukraine“ – eröffnet wurde, die als Plattform für den direkten Zugang zu Produkten der Hersteller dienen soll. Bei der Eröffnung waren Vertreter des diplomatischen Corps aus Italien, Portugal, Argentinien, Ägypten, Indien, Pakistan und anderen Ländern sowie internationaler Organisationen, insbesondere der FAO, anwesend.