Business news from Ukraine

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„eRybalstvo“ brachte dem Staatshaushalt fast 170 Mio. UAH an zusätzlichen Einnahmen

Die Digitalisierung der Fischereiwirtschaft, insbesondere die Einführung des Systems „eRybalstvo“, habe dem Staatshaushalt der Ukraine zusätzliche Einnahmen in Höhe von rund 170 Mio. UAH beschert, teilte der Vorsitzende des Ausschusses für Agrar- und Landpolitik der Werchowna Rada, Oleksandr Haidu, mit.

„Ab 2022 wird in der Branche eine systematische Reform umgesetzt, die auf die Schaffung eines transparenten und wettbewerbsfähigen Fischereimarktes abzielt“, betonte er während des Branchenforums „Fischerei in der Ukraine: Auf dem Weg zur europäischen Integration“, das von der Staatlichen Fischereibehörde organisiert wurde.

Nach Angaben des Ausschussvorsitzenden sieht die Reform die Einführung europäischer Standards, die Digitalisierung der Ressourcenverwaltung sowie die Einführung elektronischer Auktionen für das Recht auf gewerblichen Fischfang vor. Solche Maßnahmen ermöglichen es, Korruptionsrisiken zu minimieren und die Investitionsattraktivität des Sektors zu steigern.

Die Teilnehmer des Forums diskutierten zudem die Umsetzung des Pilotprojekts „eInspektor“. Diese Initiative zielt darauf ab, die Arbeit der Fischereipatrouillen zu modernisieren und die Kontrolle über die Nutzung aquatischer biologischer Ressourcen zu verstärken. Besondere Aufmerksamkeit wurde den Gesetzesinitiativen zur Entwicklung der Aquakultur und zur Anpassung des ukrainischen Rechts an die EU-Normen gewidmet.

Das System „eFischerei“ ist Teil einer umfassenderen digitalen Transformation des Agrar- und Industriekomplexes der Ukraine, deren Ziel es ist, alle Verwaltungsdienstleistungen in diesem Sektor in ein elektronisches Format zu überführen.

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