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Italien verschärft die massenhaften Kontrollen von Ferienwohnungen

Wie das Projekt Relocation.com.ua berichtet, werden in Italien die Kontrollen von Ferienwohnungen und Kurzzeitvermietungen verschärft, nachdem im Rahmen der nationalen Unterkunftsdatenbank BDSR ein kommunales Überwachungsinstrument sowie der obligatorische nationale Identifikationscode CIN eingeführt wurden. Das italienische Tourismusministerium hat den Gemeinden bereits im Juni 2025 ein spezielles digitales Dashboard zur Verfügung gestellt, mit dem Objekte ohne CIN identifiziert, Unregelmäßigkeiten verfolgt und die Kontrollen auf lokaler Ebene verschärft werden können.

Wie das Ministerium erläutert, gelten das BDSR und das CIN-System im Rahmen von Artikel 13-ter des Gesetzesdekrets Nr. 145/2023. Die neue kommunale Schnittstelle umfasst vier Hauptfunktionen, darunter die Anzeige von Objekten ohne CIN, die Überprüfung kartografischer Daten sowie Instrumente zur Meldung von Verstößen. Das Ministerium bezeichnet dieses System ausdrücklich als einen Schritt hin zu mehr Digitalisierung und Transparenz auf dem Markt für Kurzzeitvermietungen.

In einigen Städten sind bereits praktische Ergebnisse dieser Politik zu verzeichnen. In Bologna wurden nach den ersten Kontrollen in Zusammenarbeit mit der Guardia di Finanza und der Stadtverwaltung 80 illegale Unterkünfte mit Bußgeldern belegt, wobei die Behörden angaben, dass bei der Analyse weitere Unregelmäßigkeiten auf dem Markt für touristische Vermietungen festgestellt wurden.

Somit bestätigt sich im Großen und Ganzen die Information, dass Italien zu massiven Kontrollen von Ferienwohnungen übergeht. Grundlage hierfür sind die nationale Datenbank BDSR, der obligatorische CIN-Code sowie die Bereitstellung digitaler Instrumente für die Kommunen, die es ermöglichen, illegale oder nicht ordnungsgemäß registrierte Objekte der Kurzzeitvermietung systematisch aufzuspüren.

 

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