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Das französische Unternehmen TotalEnergies hat die Förderung in Katar, Irak und den Vereinigten Arabischen Emiraten eingestellt

Das französische Unternehmen TotalEnergies hat mitgeteilt, dass es die Förderung in Katar, Irak und auf Offshore-Anlagen in den Vereinigten Arabischen Emiraten eingestellt hat oder gerade einstellt. Nach Schätzungen des Unternehmens machen diese Anlagen etwa 15 % seiner Gesamtförderung aus. Dies geht aus einer Erklärung von TotalEnergies auf der Investorenseite hervor.

Das Unternehmen präzisierte, dass die Onshore-Förderung in den VAE von dem Konflikt nicht betroffen ist. Ihr Volumen beträgt etwa 210.000 Barrel Öläquivalent pro Tag im Anteil von TotalEnergies. Dabei machen 15 % der Fördermengen im Nahen Osten etwa 10 % des Cashflows des Upstream-Segments aus, da lokale Vermögenswerte höher besteuert werden und einen geringeren Cashflow pro Barrel generieren als der Durchschnitt des Portfolios der Gruppe.

Das Unternehmen erklärte außerdem, dass der Anstieg der Ölpreise die fehlenden Mengen ausgleichen könne. Nach Schätzungen von TotalEnergies reicht ein Anstieg des Brent-Preises um 8 Dollar pro Barrel aus, um den für 2026 erwarteten Cashflow aus den Vermögenswerten in Irak, Katar und vor der Küste der VAE bei einem Preis von 60 Dollar pro Barrel zu decken. Gleichzeitig laufen die Arbeiten in der SATORP-Raffinerie in Saudi-Arabien normal weiter und versorgen den Binnenmarkt des Königreichs.

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