Wie Fixygen berichtet, hat Usbekistan am 1. April dieses Jahres auf den internationalen Finanzmärkten Staatsanleihen in Landeswährung im Wert von umgerechnet 1 Milliarde US-Dollar zu einem historisch niedrigen Zinssatz von 12,25 % platziert. Dies teilt das Ministerium für Wirtschaft und Finanzen mit.
Zum Vergleich: Die Rendite ähnlicher dreijähriger Emissionen in den Vorjahren lag deutlich höher – bei 16,625 % im Jahr 2024 und 15,5 % im Jahr 2025. Der Rückgang der Kreditkosten spiegelt das wachsende Vertrauen des internationalen Kapitals in die makroökonomische Stabilität der Republik und den Reformkurs wider, der in der Strategie „Usbekistan-2030“ dargelegt ist.
Die Nachfrage seitens ausländischer Investoren war enorm.
Während der Auktion am 1. April reichten fast 50 große Fonds aus den USA, Europa, Asien und dem Nahen Osten Gebote in Höhe von insgesamt 24,3 Billionen Sum ein, was das ursprüngliche Angebot um das Vierfache überstieg. Im Ergebnis wurden Anleihen im Wert von 12,2 Billionen Sum erfolgreich platziert. Bemerkenswert ist, dass der endgültige Zinssatz sogar unter der Rendite auf dem inländischen Finanzmarkt Usbekistans lag.
Die zuständige Behörde hob die Einzigartigkeit des Ereignisses hervor: Diese Emission von Eurobonds in Landeswährung war die größte Transaktion dieser Art in den Regionen Mittel- und Osteuropa, Naher Osten und Afrika in den letzten 15 Jahren. Der Erfolg der Platzierung bestätigte die Stabilität der Wirtschaft des Landes selbst vor dem Hintergrund anhaltender geopolitischer Spannungen in der Welt.