Die Ukraine importierte im Jahr 2025 12,85 Tausend Tonnen Schnittblumen, was einem Anstieg von 8,5 % gegenüber 2024 (11,84 Tausend Tonnen) entspricht, teilte der Staatliche Zolldienst mit.
Laut den veröffentlichten Statistiken stieg der Importwert im vergangenen Jahr um 14,2 % auf 64,48 Mio. USD gegenüber 56,46 Mio. USD im Vorjahr.
Unangefochtener Spitzenreiter bei den Lieferungen bleiben die Niederlande, die fast drei Viertel des ukrainischen Marktes versorgen, d. h. 72,4 % der Lieferungen in Geldwert oder 46,68 Mio. USD. Führend bei den Blumenlieferungen in die Ukraine sind auch Ecuador (12,8 % oder 8,25 Mio. USD) und Kenia (6,2 % oder 4,00 Mio. USD). Im Jahr 2024 war diese Dreiergruppe mit ähnlichen Lieferanteilen unverändert: Niederlande (71,1 %), Ecuador (13,5 %), Kenia (5,8 %).
Der Export von Blumen aus der Ukraine blieb 2025 symbolisch und belief sich am Jahresende auf nur 184.000 USD, was 12,5 % weniger ist als 2024 (210.000 USD). Die Hauptabnehmer ukrainischer Blumen waren Moldawien (59 % mit 108,6 Tausend Dollar), Georgien (23 % mit 42,3 Tausend Dollar) und Litauen (10 % mit 18,4 Tausend Dollar). Vor einem Jahr sah die Zusammensetzung der drei Hauptabnehmer etwas anders aus: An der Spitze lag ebenfalls Moldawien (58 % mit 121,8 Tausend Dollar), gefolgt von Polen (17 % mit 35,7 Tausend Dollar) und Litauen (12 % mit 25,2 Tausend Dollar).
Wie berichtet, hat die Ukraine 2021 für drei Jahre einen Sonderzoll auf die Einfuhr von geschnittenen frischen Rosen unabhängig vom Herkunfts- und Exportland eingeführt. Die Höhe des Zolls betrug im ersten Jahr seiner Geltung 56 %, im zweiten Jahr 44,8 % und im dritten Jahr 35,84 %.
Die Interministerielle Kommission für internationalen Handel (MKMH) kam 2025 auf der Grundlage der vom Wirtschaftsministerium vorgelegten Ergebnisse der Auswirkungen des Zolls zu dem Schluss, dass die Anwendung der Sondermaßnahmen sich positiv auf die Tätigkeit des inländischen Herstellers ausgewirkt habe, jedoch die ihm entstandenen Schäden nicht vollständig beseitigt habe. Die Empfehlungen zur Verlängerung des Zolls wurden an das Ministerium weitergeleitet.