Der 11-jährige Ukrainer Roman Oleksiv, der den Raketenangriff der russischen Truppen auf Winnyzja im Jahr 2022 überlebt hat, wurde während der Internationalen Filmfestspiele Berlin (Berlinale) mit dem internationalen Preis Cinema for Peace Honorary Dove ausgezeichnet, wie Roman und sein Vater Yaroslav auf Facebook mitteilten.
„Diese Auszeichnung gilt nicht nur Roman. Sie gilt allen ukrainischen Kindern, die unter dem Klang von Sirenen aufwachsen“, sagte der Vater des Jungen.
Roman erhielt die Auszeichnung im Rahmen der Wohltätigkeitsveranstaltung Cinema for Peace für den Dokumentarfilm „Kinder im Feuer“ (Children in the Fire) des Regisseurs Jewgeni Afinejewski, der seine Geschichte erzählt. Die Veranstaltung findet jedes Jahr während der Berlinale statt und widmet sich globalen Konflikten und humanitären Krisen.
Roman erlitt schwere Verletzungen während eines russischen Raketenangriffs auf Winnyzja, bei dem seine Mutter ums Leben kam. Der Junge musste sich Dutzenden von Operationen und einer langen Rehabilitation unterziehen, schaffte es jedoch, wieder zur Schule zu gehen, kreativ zu sein und öffentlich aktiv zu werden, und wurde so zu einem Symbol für die Unbeugsamkeit ukrainischer Kinder.
Zuvor trat Roman im Europäischen Parlament auf und wurde in der Ukraine für seinen Mut und seine Willenskraft ausgezeichnet.