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Die weltweiten Aktienmärkte legen nach Nachrichten über einen Waffenstillstand zwischen den USA und dem Iran kräftig zu

8 April , 2026  

Die weltweiten Aktienmärkte, einschließlich der US-Aktienindex-Futures, legten am Mittwoch nach Meldungen über den Abschluss eines zweiwöchigen Waffenstillstandsabkommens zwischen den USA und dem Iran kräftig zu.

US-Präsident Donald Trump kündigte an, die Angriffe auf den Iran für zwei Wochen auszusetzen, im Gegenzug für die vollständige und sofortige Öffnung der Straße von Hormus. Er wies darauf hin, dass auch der Iran seine Angriffe einstellen werde. „Es wird ein beidseitiger Waffenstillstand sein“, betonte der US-Präsident. Der Oberste Nationale Sicherheitsrat des Iran habe seine Zustimmung zu einem Waffenstillstand mit den USA bestätigt, teilte der Außenminister der Islamischen Republik, Abbas Arakchi, mit.

Aufgrund dieser Nachrichten steigen die Futures auf US-Aktienindizes um mehr als 2 %. Der Kurs des Dow-Jones-Index-Futures stieg bis 8:51 Uhr um 2,4 %, der Kurs des S&P-500-Futures stieg um 2,7 %, während der Nasdaq-100-Future um 3,3 % zulegte.

Der MSCI Asia Pacific Index, ein zusammengesetzter Aktienindex für den asiatisch-pazifischen Raum, stieg um mehr als 5 %.

Angesichts der Aussicht auf steigende Lieferungen von Nahost-Öl auf den Weltmarkt brachen die Juni-Futures auf Brent bis 8:52 Uhr um 14,3 % auf 93,69 $ pro Barrel ein, während der Mai-WTI-Preis um 15,3 % auf 95,71 $ pro Barrel fiel.

Unterdessen fällt der Dollar-Index DXY, der die Entwicklung des Dollars gegenüber sechs wichtigen Weltwährungen anzeigt, um 1,17 %. Analysten gehen davon aus, dass billigeres Öl im Falle eines langfristigen Friedens im Nahen Osten einen geringeren Aufwärtsdruck auf die Inflation ausüben und es der Fed ermöglichen wird, ihren Kurs der schrittweisen Zinssenkung fortzusetzen.

Angesichts der Aussichten auf eine mildere Geldpolitik in den USA als zuvor erwartet fiel die Rendite zehnjähriger US-Staatsanleihen im Handelsverlauf um 5,5 Basispunkte auf 4,245 %.

Der allgemeine Trend an den Weltmärkten am Mittwoch ist eine steigende Nachfrage nach risikoreichen Anlagen und der Verkauf sogenannter „sichere Häfen“ aufgrund von Anzeichen für eine Entspannung der geopolitischen Lage. Eine besondere Ausnahme bildet Gold – das Edelmetall verteuert sich vor dem Hintergrund des fallenden Dollarkurses, da die schwache US-Währung die Attraktivität von Gold als Anlage erhöht.

Gold-Futures steigen um 3,8 % im Preis und werden bei etwa 4864 $ pro Feinunze gehandelt.

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