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Das „Breast Weekend 3.0“ in Uschhorod versammelte medizinische Fachleute aus Europa

20 April , 2026  

In Uschhorod fand die internationale medizinische Konferenz „Breast Weekend 3.0“ statt, die sich mit modernen Ansätzen in der Brustchirurgie befasste – insbesondere mit ästhetisch-plastischer und rekonstruktiver Chirurgie sowie Onkomammologie.

Die Konferenz wurde vom Bürgermeister von Uschhorod, Bohdan Andriyiv, eröffnet, der die Bedeutung solcher Veranstaltungen für die Entwicklung der Stadt und der Region als modernes medizinisches und berufliches Zentrum hervorhob.

Die Konferenz brachte ukrainische und internationale Fachleute zusammen und bot eine Plattform für den interdisziplinären Austausch über moderne Behandlungsmethoden, Rehabilitation und ästhetische Ergebnisse in der Patientenversorgung.

Wie die Organisatoren betonen, ist das zentrale Merkmal der Veranstaltung die Verbindung von onkologischen, rekonstruktiven und ästhetischen Ansätzen, was der aktuellen weltweiten Praxis entspricht.

„Die Brustbehandlung ist heute Teamarbeit. Onkomammologie, rekonstruktive und ästhetische Chirurgie können nicht getrennt voneinander existieren. Gerade ihre Kombination ermöglicht es, bessere Ergebnisse für die Patientin zu erzielen – sowohl medizinische als auch ästhetische“, – erklärte der Hauptorganisator der Konferenz und Gründer der Klinik Lita Plus, Serhiy Derbak.

In diesem Jahr nahmen internationale Referenten aus Tschechien, Deutschland und Moldawien an der Konferenz teil, die nach Ukraine gereist waren, um klinische Erfahrungen auszutauschen und moderne Ansätze in der Brustchirurgie zu diskutieren.

Nach Angaben der Organisatoren ist die Teilnahme europäischer Experten ein wichtiger Bestandteil der Entwicklung der Branche, da sie es ermöglicht, die ukrainischen Erfahrungen in den internationalen Kontext zu integrieren und ein gemeinsames berufliches Umfeld zu schaffen.

Besondere Aufmerksamkeit wurde im Konferenzprogramm den neuen Trends in der Brustplastik gewidmet. Insbesondere stellte der plastische Chirurg Oleksandr Karpinsky das Konzept der „Gewebekonservierung“ vor – einen Ansatz, der die Erhaltung von Gewebe und die Nutzung natürlicher anatomischer Strukturen während der Operation vorsieht.

„Wir leben heute in einer Zeit, in der sich die Philosophie der plastischen Chirurgie wandelt. Der aktuelle Trend geht hin zu minimaler Traumatisierung. Wir arbeiten mit der Anatomie und erhalten dabei das Gewebe, was eine deutliche Verkürzung der Genesungszeit ermöglicht und gleichzeitig stabile Ergebnisse liefert. Dies ist eine neue Entwicklungsstufe der Brustplastik“, – erklärte Karpinski.

Seinen Worten zufolge wird dieser Ansatz im Ausland bereits aktiv in der ästhetischen Chirurgie angewendet und wird die Entwicklung der Branche in den kommenden Jahren bestimmen.

Der Bürgermeister von Uschhorod, Bohdan Andriiv, betonte die Bedeutung internationaler medizinischer Veranstaltungen für die Entwicklung der Region.

„Die Durchführung solcher Konferenzen ist ein wichtiger Faktor für die Entwicklung der Stadt und der Region. Dies schafft ein professionelles Umfeld, zieht internationale Partner an und prägt das Image von Uschhorod als Plattform für die Entwicklung der Medizin und den fachlichen Austausch“, – erklärte er.

Die Konferenz fand mit Unterstützung der Ukrainischen Vereinigung für plastische, rekonstruktive und dermatologische ästhetische Chirurgie sowie onkoplastische Mammologie (UPRADAS) statt und hatte einen karitativen Charakter – ein Teil der Einnahmen floss zur Unterstützung der Streitkräfte der Ukraine.

Die Organisatoren betonen, dass das Breast Weekend 3.0 ein weiterer Schritt beim Aufbau einer Fachgemeinschaft war, die moderne Ansätze in der Brustchirurgie und der interdisziplinären Zusammenarbeit in der Ukraine fördert.

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