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Englisch für Zoom-Anrufe – eine ganz eigene Fähigkeit, über die niemand spricht

28 Mai , 2026  

Du kannst gut auf Englisch lesen.

E-Mails verstehen.

Sogar YouTube ohne Untertitel anschauen.

Aber dann beginnt der Zoom-Anruf.

— „Hey everyone, thanks for joining…“

— „Can we quickly align on this?“

— „What are your thoughts?“

Und plötzlich ist der Kopf leer.

Man beginnt:

● nervös zu werden;

● Angst zu haben, jemandem ins Wort zu fallen;

● sich wegen der Akzente zu verlieren;

● vor der Antwort zu zögern;

● nicht über den Sinn des Gesprächs nachzudenken, sondern über die eigenen Fehler.

Besonders unangenehm ist es, wenn man ein guter Fachmann ist, sich aber auf Englisch plötzlich unsicher fühlt.

Und das kommt viel häufiger vor, als man denkt.

Warum Englisch für Zoom-Anrufe eine eigene Fähigkeit ist

Viele Menschen denken:

„Wenn ich Englisch kann, dann kann ich mich bei Arbeitsgesprächen auch normal unterhalten.“

Aber Zoom-Englisch funktioniert anders.

Hier reicht es nicht aus, einfach nur „Wörter zu kennen“.

Während der Live-Kommunikation führt das Gehirn gleichzeitig eine Vielzahl von Aufgaben aus:

● es hört zu;

● es übersetzt;

● es formuliert eine Antwort;

● es analysiert die Reaktionen der Gesprächspartner;

● es achtet auf den Kontext;

● es kämpft gegen Stress.

Und das alles – in Echtzeit.

Genau deshalb kann jemand:

● hervorragend auf Englisch schreiben;

● Dokumentationen problemlos lesen;

● über einen guten Wortschatz verfügen –

und sich trotzdem bei Telefonaten verlieren.

Ein Zoom-Call ist eine hohe kognitive Belastung

Besonders wenn es:

● verschiedene Akzente gibt;

● ein hohes Sprechtempo;

● Unterbrechungen;

● technische Verzögerungen;

● schlechte Tonqualität;

● mehrere Personen gleichzeitig;

● Small Talk;

● Fachterminologie.

Ihr Gehirn arbeitet buchstäblich im Hochleistungsmodus.

Deshalb ist die Erschöpfung nach englischsprachigen Telefonaten eine absolut reale Sache.

„Ich kenne die Wörter, kann aber nicht schnell antworten“

Das ist eines der typischsten Probleme bei Erwachsenen.

Man denkt:

● „Das weiß ich doch …“

● „Ich habe diesen Satz gelernt …“

● „Warum schweige ich gerade?“

Das Problem liegt nicht im Wissen.

Das Problem liegt in der Geschwindigkeit, mit der man unter Stress darauf zugreifen kann.

Während eines Zoom-Anrufs gibt es keine:

● 30 Sekunden Zeit zum Nachdenken;

● Möglichkeit, in Ruhe zu übersetzen;

● Pause „zur Vorbereitung“.

Man muss sofort reagieren.

Und genau das macht am meisten Angst.

Warum selbst erfahrene Fachleute im Englischen ins Stocken geraten

Es ist wichtig, sich dessen bewusst zu sein.

Eine Sprachbarriere bedeutet nicht, dass eine Person:

● nicht intelligent genug ist;

● ein schlechter Fachmann ist;

● „schwach“ in Englisch ist.

Sehr oft ist das Gegenteil der Fall:

Je verantwortungsbewusster eine Person ist, desto nervöser ist sie.

Denn sie möchte:

● professionell klingen;

● ihre Autorität nicht zu verlieren;

● nicht verwirrt zu wirken;

● keine unangenehme Pause entstehen zu lassen.

Besonders stark spüren dies:

● Manager;

● IT-Fachleute;

● Marketingfachleute;

● HR;

● Vertriebsteams;

● Fachleute, die mit internationalen Kunden arbeiten.

Das Schwierigste am Zoom-Englisch ist nicht die Grammatik

Viele sind von dieser Ansicht überrascht.

Aber das Problem bei Erwachsenen liegt selten in:

● dem Present Perfect;

● Konditionalsätzen;

● komplexer Grammatik.

Meistens ist es schwierig:

● schnell zu reagieren;

● verschiedene Akzente zu verstehen;

● nicht in Panik zu geraten;

● Small Talk zu führen;

● ohne lange Pausen zu sprechen.

Und hier ist etwas Wichtiges:

Das Sprechen für Telefonate muss separat trainiert werden.

Genauso wie:

● Präsentationen;

● Verhandlungen;

● Vorstellungsgespräche;

● öffentliche Reden.

Typische Ängste bei englischsprachigen Telefonaten

„Ich werde etwas Falsches sagen“

Ja, vielleicht sagen Sie das.

Und das ist normal.

In internationalen Teams sind die meisten Menschen KEINE Muttersprachler.

Alle:

● haben einen Akzent;

● machen Fehler;

● fragen manchmal nach;

● verlieren den Faden.

Und das ist längst Teil der globalen Kommunikation geworden.

„Ich werde die Frage nicht verstehen“

Diese Angst ist sehr verbreitet.

Besonders wenn:

● jemand schnell spricht;

● ein ungewohnter Akzent vorliegt;

● das Mikrofon schlecht ist;

● das Thema komplex ist.

Aber die gute Nachricht ist, dass professionelles Nachfragen eine völlig normale Praxis ist.

„Man wird mich wegen meines Englisch beurteilen“

Tatsächlich denken die meisten Menschen während eines Anrufs über Folgendes nach:

● Deadlines;

● Aufgaben;

● ihren eigenen Stress;

● die Präsentation;

● den Kunden.

Und nicht über Ihre Aussprache oder Ihren Akzent.

Mehr noch – Selbstvertrauen beim Sprechen ist oft wichtiger als „Perfektion“.

So bereiten Sie sich auf einen Zoom-Anruf auf Englisch vor

1. Gehen Sie nicht „mit leerem Kopf“ in den Anruf

Das ist einer der häufigsten Fehler.

Vor dem Anruf sollten Sie:

● die wichtigsten Gedanken aufschreiben;

● die wichtigsten Sätze vorbereiten;

● Antworten durchdenken;

● Fachbegriffe zum Thema wiederholen.

Selbst Muttersprachler machen sich oft Notizen vor wichtigen Anrufen.

2. Halten Sie eine Reihe von „Rettungsphrasen“ bereit

Das hilft dem Gehirn in Stresssituationen sehr.

Phrasen für den Beginn des Anrufs

● Hey everyone, thanks for joining

● Nice to meet you all

● Hope you’re doing well

● Danke, dass ihr euch heute Zeit genommen habt

Sätze, um ein paar Sekunden zu gewinnen

● Das ist eine gute Frage

● Lass mich kurz nachdenken

● Aus meiner Sicht…

● Ich würde sagen, dass…

● Soweit ich das verstehe…

Diese Sätze geben dem Gehirn Zeit, eine Antwort zu formulieren.

Wenn du deinen Gesprächspartner nicht verstanden hast

● Könntest du das bitte wiederholen?

● Sorry, die Verbindung ist kurz unterbrochen

● Könntest du das etwas langsamer sagen?

● Nur um sicherzugehen, dass ich das richtig verstanden habe…

Das klingt professionell und völlig normal.

Für Small Talk

Gerade Small Talk bereitet oft das größte Unbehagen.

Besonders bei Menschen, die „Business-Englisch“ gut beherrschen.

Einfache Optionen:

● Wie läuft deine Woche?

● Hoffentlich ist das Wetter bei dir besser ????

● Hattest du in letzter Zeit viel zu tun?

Man muss nicht versuchen, „besonders interessant“ zu klingen.

Es reicht, natürlich zu klingen.

Wie man auch mit einfachem Englisch selbstbewusster wirkt

Hier ist das Paradoxon:

Menschen mit mittleren Englischkenntnissen klingen manchmal selbstbewusster als diejenigen, die mehr wissen.

Warum?

Weil:

● sie nicht versuchen, komplizierte Konstruktionen zu bilden;

● sie einfacher sprechen;

● sie sich nicht überfordern;

● sie sich auf den Inhalt konzentrieren.

Einfachheit = Professionalität

Zum Beispiel:

❌ „Regarding the implementation process, we potentially might…“

✅ „I think we should start with…“

Kurze Sätze klingen oft:

● klarer;

● professioneller;

● selbstbewusster.

Zoom-Müdigkeit ist eine reale Sache

Nach englischsprachigen Telefonaten empfinden viele Menschen:

● Erschöpfung;

● Kopfschmerzen;

● Überlastung;

● den Wunsch, „bis zum Abend zu schweigen“.

Und das ist keine „Schwäche“.

Während eines Anrufs ist das Gehirn ständig damit beschäftigt:

● eine Fremdsprache zu verarbeiten;

● den Kontext zu analysieren;

● Antworten zu antizipieren;

● die eigene Sprache zu kontrollieren.

Besonders schwierig ist es für Introvertierte und Menschen mit hoher Angstneigung.

Wie man seine Sprechfähigkeiten für Anrufe wirklich verbessern kann

Regelmäßiges Live-Training

Nichts ersetzt das Sprechen in Echtzeit.

Genau deshalb haben Menschen, die:

● nur Videos anschauen;

● lesen;

● Übungen machen —

oft trotzdem Angst vor Zoom-Anrufen.

Das Gehirn braucht Übung im Reagieren in Echtzeit.

Hörverständnis-Training mit verschiedenen Akzenten

Das ist von entscheidender Bedeutung.

Denn bei internationalen Anrufen geht es nicht nur um „perfektes britisches Englisch“.

Es kann folgende Akzente geben:

● indische;

● polnische;

● deutsche;

● französische;

● ukrainische;

● amerikanische;

● gemischte Akzente.

Und daran muss man sich separat gewöhnen.

Übung genau der Arbeitsszenarien

Keine abstrakten Themen aus dem Lehrbuch.

Sondern:

● Anrufe;

● Besprechungen;

● Präsentationen;

● Verhandlungen;

● Tagesabläufe;

● Small Talk;

● Erläuterung von Aufgaben.

Genau hier <a href=“https://www.english.kh.ua/ukr/corporate/“>zeigt unsere Erfahrung</a>, dass Erwachsene deutlich schneller Fortschritte machen, wenn sie nicht „Englisch im Allgemeinen“ trainieren, sondern konkrete Arbeitssituationen, in denen sie tatsächlich täglich leben.

Selbstvertrauen kommt nicht VOR der Praxis

Das ist ein wichtiger Gedanke.

Viele Menschen warten:

● „Ich lerne noch ein bisschen Vokabeln”;

● „Ich bringe meine Grammatik noch auf Vordermann”;

● „Ich bin noch nicht bereit zu sprechen”.

Aber beim Sprechen funktioniert es umgekehrt.

Zunächst:

● ist es unangenehm;

● macht es Angst;

● geht es langsam;

● macht man Fehler.

Und erst dann kommt das Selbstvertrauen.

Es gibt keinen Moment, in dem man plötzlich „ohne Angst“ zu sprechen beginnt.

Die Angst verringert sich durch Wiederholung.

Englisch für Zoom ist kein Bonus mehr, sondern Teil der Karriere

Noch vor wenigen Jahren konnte man internationale Kommunikation vermeiden.

Heute ist das für viele Berufe nicht mehr möglich.

Zoom-Englisch wirkt sich aus auf:

● die berufliche Entwicklung;

● internationale Projekte;

● das Gehalt;

● das Selbstvertrauen;

● die Möglichkeit, global zu arbeiten.

Und die gute Nachricht ist, dass es sich dabei nicht um „Talent“ handelt.

Es ist eine Fähigkeit.

Und Fähigkeiten lassen sich trainieren.

Auch wenn es Ihnen derzeit Angst macht, bei Anrufen zu sprechen – das bedeutet nicht, dass es immer so bleiben wird.

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