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Die Fußball-Weltmeisterschaft beginnt am 11. Juni: 48 Mannschaften, 12 Gruppen und die Top-Favoriten

10 Juni , 2026  

Die Fußball-Weltmeisterschaft 2026 beginnt am 11. Juni und findet erstmals in drei Ländern gleichzeitig statt – in den USA, Kanada und Mexiko. Das Turnier wird das größte in der Geschichte sein: Anstelle von 32 Mannschaften nehmen 48 Nationalmannschaften teil.

Das Format hat sich geändert. Die Mannschaften sind in 12 Gruppen zu je vier Mannschaften aufgeteilt. In die K.o.-Runde kommen die beiden besten Mannschaften jeder Gruppe sowie die acht besten Drittplatzierten. Dadurch wird die Gruppenphase weniger hart, aber die Bedeutung des Torunterschieds und des Ergebnisses steigt selbst in Spielen gegen Favoriten.

Gruppen der WM 2026

Gruppe A: Mexiko, Südafrika, Südkorea, Tschechien.

Gruppe B: Kanada, Bosnien und Herzegowina, Katar, Schweiz.

Gruppe C: Brasilien, Marokko, Haiti, Schottland.

Gruppe D: USA, Paraguay, Australien, Türkei.

Gruppe E: Deutschland, Curaçao, Elfenbeinküste, Ecuador.

Gruppe F: Niederlande, Japan, Schweden, Tunesien.

Gruppe G: Belgien, Ägypten, Iran, Neuseeland.

Gruppe H: Spanien, Kap Verde, Saudi-Arabien, Uruguay.

Gruppe I: Frankreich, Senegal, Irak, Norwegen.

Gruppe J: Argentinien, Algerien, Österreich, Jordanien.

Gruppe K: Portugal, DR Kongo, Usbekistan, Kolumbien.

Gruppe L: England, Kroatien, Ghana, Panama.

Die Hauptfavoriten des Turniers sind Argentinien, Frankreich, Spanien, Brasilien und England. Argentinien geht als amtierender Weltmeister in das Turnier, Frankreich verfügt nach wie vor über eine der stärksten Mannschaften Europas, Spanien hat eine starke Generation junger Spieler, Brasilien gehört traditionell zu den Titelanwärtern, und England bleibt eine der teuersten und in der Zusammensetzung ausgewogensten Nationalmannschaften.

Besonders im Auge behalten sollte man Portugal, Deutschland, die Niederlande und Uruguay. Diese Mannschaften gelten nicht immer als Topfavoriten, verfügen aber über genügend Qualität, um in der K.o.-Runde weit zu kommen.

Aus der zweiten Reihe sind Marokko, Kroatien, die Schweiz, Japan, Kolumbien und Senegal interessant. Marokko hat bereits bei der WM 2022 bewiesen, dass es mit den europäischen Großmächten mithalten kann, Kroatien bleibt eine turnererprobte Mannschaft, und Japan macht stetig Fortschritte und versteht es, gegen starke Gegner zu spielen.

Aus wirtschaftlicher Sicht wird die WM 2026 nicht nur ein Fußball-, sondern auch ein Infrastrukturereignis sein. Die USA, Kanada und Mexiko profitieren von einem Zustrom an Touristen, Hotels, Fluggesellschaften, Restaurants, Fan-Zonen, dem Werbemarkt und städtischen Dienstleistungen – eine zusätzliche Nachfrage für anderthalb Monate.

Die größte Spannung des Turniers: Wird das erweiterte Format die Qualität des Fußballs bewahren können? Einerseits wird es mehr Spiele mit klaren Favoriten geben. Andererseits haben kleinere Nationalmannschaften mehr Chancen, auf die Weltbühne zu treten, und die Fans mehr Überraschungen.

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