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Das Außenministerium sucht nach 53 Ukrainern nach der Überschwemmung an der Grenze zwischen Nepal und China

27 August , 2026  

In Nepal gelten nach der Naturkatastrophe derzeit 53 ukrainische Staatsbürger als vermisst, darunter 46 Touristen, zu denen am Mittwochmorgen der Kontakt abgebrochen ist, teilte die Pressestelle des ukrainischen Außenministeriums den Journalisten mit.
Nach Angaben der nepalesischen Tourismuspolizei gelten derzeit insgesamt 53 ukrainische Staatsbürger infolge der Naturkatastrophe als vermisst. Somit sind 46 Touristen in der Gesamtzahl der Vermissten enthalten.
„Beim Außenministerium ist eine Meldung eingegangen, wonach heute Morgen der Kontakt zu einer Gruppe von 46 ukrainischen Touristen im Katastrophengebiet abgebrochen ist. Insgesamt gelten nach Angaben der nepalesischen Tourismuspolizei derzeit 53 ukrainische Staatsbürger infolge der Katastrophe als vermisst“, heißt es in der Mitteilung.
Die ukrainischen Botschaften in Indien und der VR China stehen im Kontakt mit den zuständigen Behörden der Aufnahmeländer hinsichtlich Suchmaßnahmen, die dazu beitragen könnten, den Verbleib der ukrainischen Staatsbürger zu ermitteln.
„Gleichzeitig liegen derzeit keine Informationen darüber vor, ob sich ukrainische Staatsbürger unter den Todesopfern oder Verletzten befinden“, hieß es im Außenministerium.
Nach Angaben des Ministeriums, die am Mittwochabend veröffentlicht wurden, wird darauf hingewiesen, dass die ukrainischen Botschaften in Indien und der VR China auf persönlichen Auftrag des ukrainischen Außenministers Andrij Sybiga unter Verwendung der bereits bekannten persönlichen Daten der vermissten Bürger Maßnahmen ergreifen, um Kontakt zu ihnen aufzunehmen und weitere notwendige Schritte einzuleiten.
Darüber hinaus gingen bei der „Hotline“ des Außenministeriums acht Meldungen von Angehörigen ein, die den Kontakt zu Personen aus der genannten Liste verloren haben. Diese Meldungen beziehen sich auf insgesamt 53 ukrainische Staatsbürger, die derzeit als vermisst gelten.
Vor Ort wurde auch der Honorarkonsul der Ukraine in Nepal hinzugezogen.
Das Außenministerium, die Abteilung für konsularische Dienste sowie die ukrainischen Botschaften in Indien und der Volksrepublik China arbeiten daran, weitere Informationen zu ermitteln, mit ausländischen Behörden bei der Suche nach den Ukrainern zusammenzuarbeiten sowie deren Angehörigen Informationen zur Verfügung zu stellen und ihnen zu helfen.
Wie berichtet, sind bis zum Mittwochabend mindestens 16 Menschen infolge der Überschwemmungen im nepalesischen Distrikt Rasuwa an der Grenze zu China ums Leben gekommen; mindestens 384 Touristen gelten als vermisst. Darunter befinden sich 93 Einwohner Nepals und 291 Ausländer, darunter Staatsangehörige aus Großbritannien, den USA, Australien, den Niederlanden, Malaysia und Indien. Die Staatsangehörigkeit von 111 Personen wird noch ermittelt.
Neun Polizisten, die an der nepalesisch-chinesischen Grenze im Einsatz waren, gelten als vermisst.
Die Staatsangehörigkeit der Todesopfer wurde nicht näher angegeben.
Im Verlauf der Such- und Rettungsaktionen gelang es den Sicherheitskräften, 25 Menschen zu retten. Die Einsätze dauern an.
Die Überschwemmungen wurden durch den Anstieg des Wasserstandes im Fluss Bhote-Koshi verursacht, der in Tibet entspringt und durch Nepal fließt. Am stärksten betroffen sind die am Fluss gelegenen Ortschaften, insbesondere Timure und Syaaprubesi. Das Wasser überschwemmte Marktplätze und Wohngebiete, richtete erheblichen Schaden an Polizeistationen und Wasserkraftwerken an und zerstörte Brücken und Straßen.
Nach vorläufigen Angaben könnte ein Erdrutsch in Tibet die Ursache für den Anstieg des Wasserpegels im Fluss sein.
Die ukrainischen Botschaften in Indien und der Volksrepublik China haben umgehend Anfragen an die zuständigen Behörden gerichtet, um zu klären, ob sich unter den Opfern der Erdrutsche an der Grenze zwischen Tibet und Nepal möglicherweise ukrainische Staatsbürger befinden.

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