Business news from Ukraine

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Überblick und Prognose zum Wechselkurs der Griwna gegenüber den wichtigsten Währungen von den Analysten der KYT Group

7 September , 2026  

Ausgabe Nr. 2 – Mai 2026

Analyse der aktuellen Lage auf dem Devisenmarkt der Ukraine

Im Laufe des Monats Mai entwickelte sich der Hryvnia-Kurs langsam in Richtung einer Abwertung, doch verlor die Hryvnia so allmählich an Wert, dass sich auf dem Markt faktisch ein relativ stabiles Gleichgewicht einstellte. Die Nachfrage stieg nicht nennenswert an, und auf dem Interbankenmarkt fungiert die NBU nach wie vor als zentraler Market Maker, der durch Interventionen Devisen anbietet.

Trotz fehlender Panikstimmung und einer nicht übermäßigen Nachfrage nach Devisen erreicht die Hrywnja neue Höchststände – der Kurs hat die Schwelle von 44,2 UAH/USD überschritten. Es gibt Anzeichen dafür, dass in nächster Zeit nicht mit einer Erholung zu rechnen ist. Um den Bedarf des Staatshaushalts zu decken, muss die Regierung die von Partnern und Gebern erhaltene Finanzhilfe sowie Kredittranchen aus Euro und Dollar in Hrywnja umwandeln, was automatisch zu einer Schwächung der Hrywnja beiträgt. Auch die Aufwertung des Dollars auf dem globalen Markt wirkte sich negativ auf die Hrywnja aus: Investoren suchen nach Möglichkeiten, gerade in Dollar-Anlagen zu investieren, insbesondere in US-Staatsanleihen, was das Vertrauen in die amerikanische Währung stärkt, deren Kurs sich trotz negativer außenpolitischer Ereignisse im Zusammenhang mit dem Ausbleiben eines Friedensabkommens zwischen Washington und Teheran festigt. Die weitere Kursentwicklung der Hrywnja hängt von der inländischen Nachfrage nach Devisen, dem Stand der internationalen Reserven der NBU, dem Bedarf des Finanzministeriums an neuen Emissionen staatlicher Anleihen sowie von den Kursschwankungen des Dollars gegenüber dem Euro auf dem globalen Markt und der weltweiten Ölpreisentwicklung ab.

Der globale Kontext

Die US-Notenbank (Federal Reserve), die bei ihrer Sitzung im April beschlossen hatte, den Leitzins unverändert zu lassen, steht derzeit vor dem Dilemma, den Inflationsschub einzudämmen. Nach den Worten des Präsidenten der Federal Reserve Bank von Minneapolis, Neel Kashkari, ist die Senkung der Inflation in den USA weiterhin die oberste Priorität, da die Inflation nach wie vor über dem Zielwert der Federal Reserve von 2 % liegt. Er betonte jedoch, dass die US-Notenbank weiterhin einen „ausgewogenen Ansatz“ bei der Erfüllung ihres doppelten Mandats – Preisstabilität und Vollbeschäftigung – verfolgen werde. Konkret bedeutet dies, dass die Fed bereits bei der Sitzung des FOMC im Juni eine Zinserhöhung beschließen könnte.

Der Krieg im Iran bleibt der wichtigste Einflussfaktor auf die US-Wirtschaft. Zu konkreten Verhandlungen sind die Parteien bislang nicht gekommen. Ende Mai führten die USA neue Angriffe im Iran durch. Als Reaktion darauf griff der Iran einen US-Luftwaffenstützpunkt in Kuwait an. US-Präsident Donald Trump erklärte, dass sein Land einen Angriff auf Oman durchführen könnte, da dieses gemeinsam mit dem Iran versuche, die Kontrolle über die Straße von Hormus zu erlangen. Trump fordert uneingeschränkte Freiheit der Schifffahrt durch die Meerenge und droht mit einem groß angelegten Angriff auf Oman.

Die geopolitischen Spannungen im Nahen Osten spiegeln sich in den Schwankungen der Ölpreise wider. Ende Mai stieg der Preis für Brent-Öl um mehr als 2 % auf rund 95 Dollar pro Barrel, während der Preis für WTI-Öl ebenfalls um mehr als 2 % auf 91 Dollar pro Barrel kletterte. Der Preisanstieg erfolgte, nachdem die USA neue Angriffe auf den Iran durchgeführt hatten, die sich gegen eine Militäranlage in Bandar Abbas, einer strategisch wichtigen Hafenstadt, richteten.

Unterdessen festigt sich der US-Dollar im Mai gegenüber dem Euro deutlich. Während der Dollar zu Monatsbeginn bei 1,1779 Dollar/Euro notierte, lag er Ende Mai bei 1,1636 Dollar/Euro. Ende Mai zeigte der DXY-Index einen Anstieg des US-Dollar-Kurses um 0,72 % im Laufe des letzten Monats an. Unterstützung erhält der Dollar durch die nach wie vor recht hohen Zinssätze für US-Staatsanleihen sowie durch die Hoffnungen der Investoren auf eine Beilegung des Konflikts im Nahen Osten.

Der innenpolitische Kontext in der Ukraine

Im Mai war auf dem ukrainischen Devisenmarkt ein moderater Rückgang der Nachfrage nach Fremdwährungen zu verzeichnen. Der durchschnittliche wöchentliche Devisenverkauf am Interbankenmarkt belief sich im April auf 817 Mio. US-Dollar, in den ersten drei Maiwochen auf 745 Mio. US-Dollar. Im April verkaufte die NBU im Rahmen von Interventionen 4,08 Mrd. US-Dollar, in den ersten drei Maiwochen 2,23 Mrd. US-Dollar. Der Kurs der Hrywnja bewegte sich seit Anfang Mai sanft in Richtung einer Abwertung; während er sich in der ersten Maihälfte bei 43,96 Hrywnja pro Dollar stabilisierte, tendierte er in der letzten Dekade des Monats jedoch stärker nach unten, sodass der offizielle Kurs der NBU am 29. Mai bei 44,26 Hrywnja/Dollar lag. Der Bargeldmarkt in der Ukraine stand im Mai ebenfalls unter dem Einfluss einer nachlassenden Nachfrage; offizielle Daten zu den Verkaufs- und Kaufvolumina sowie zur Bilanz auf dem Bargeldmarkt sollen Anfang Juni veröffentlicht werden, doch vorläufig ist dort nicht mit Überraschungen zu rechnen – wahrscheinlich ist ein Trend zu steigenden Devisenverkäufen und nicht zu Käufen zu beobachten.

Im Mai wurde die Griwna durch die positive Stimmung hinsichtlich künftiger Mittelzuflüsse von Partnern gestützt; zudem wirkte sich der Rückgang der Ölpreise auf dem internationalen Markt aus. Die Europäische Kommission teilte kürzlich mit, dass die EU im Juni plant, der Ukraine 9,1 Mrd. Euro an Finanzhilfen zu überweisen.

Davon sind 5,9 Mrd. Euro für die Verteidigungsausgaben der Ukraine und 3,2 Mrd. Euro für die Haushaltsunterstützung vorgesehen. Es handelt sich um die erste Tranche im Rahmen des Kreditprogramms der Europäischen Union mit einem Gesamtvolumen von 90 Mrd. Euro. Im Juni ist eine weitere Mittelzufuhr in Höhe von 2,8 Mrd. Euro im Rahmen der „Ukraine Facility“ geplant. Was hingegen das Kreditprogramm mit dem IWF und die Mittelzuweisung durch den Fonds im Juni betrifft, bestehen bislang noch Zweifel.

Am 27. Mai hat die Mission des Internationalen Währungsfonds in Kiew ihre Arbeit aufgenommen. Sie soll die Erfüllung der Auflagen durch die Ukraine für die Freigabe der nächsten Tranche bewerten. Zuvor wurde berichtet, dass der Schwerpunkt bei der Abstimmung der Programmmeilensteine auf der Steuerpolitik liegt, insbesondere auf der Besteuerung elektronischer Plattformen. Der Steuergesetzentwurf Nr. 12360 wurde dem Parlament vorgelegt und kam sogar zur Abstimmung. Am 26. Mai lehnte die Werchowna Rada jedoch wesentliche Änderungen am Gesetzentwurf ab, die die Abschaffung von Steuervergünstigungen für internationale Sendungen bis zu 150 Euro vorsahen. Die Nichteinhaltung dieses zentralen steuerlichen Meilensteins des Programms stellt die rasche Auszahlung der Tranchen durch den IWF an die Ukraine in Frage.

US-Dollar-Wechselkurs: Entwicklung und Analyse

Die kontrollierte Abwertung auf dem inländischen Devisenmarkt verlief im Mai reibungslos und ohne Überraschungen. Der offizielle Wechselkurs lag zu Monatsbeginn bei 43,96 UAH/USD und am 29. Mai bei 44,26 UAH/USD. Auf dem Interbankenmarkt lag der Kurs Anfang Mai bei 43,9–43,95 UAH pro Dollar, und am Monatsende verschob sich der Interbankenkurs auf 44,28–44,31 UAH/Dollar. Die Nationalbank bleibt der Hauptverkäufer von Devisen, die sie im Rahmen von Deviseninterventionen verkauft; eine Paniknachfrage war im Mai nicht zu beobachten.

Auch auf dem Bargeldmarkt gab es im Mai keine Hektik; die Bürger kaufen und verkaufen ruhig Dollar und Euro in Wechselstuben und Banken, es gibt keinen Devisenmangel. Anfang Mai lag der Ankaufskurs für Bargeld-Dollar bei 43,55–43,8 UAH/USD und der Verkaufskurs bei 44,10–44,25 UAH/USD. Zum Monatsende lag der Ankaufskurs bei 43,95–44,15 UAH/USD und der Verkaufskurs bei 44,35–44,6 UAH pro Dollar. Die Spreads stiegen Ende Mai auf 0,5–0,7 UAH/USD.

Wichtige Einflussfaktoren:

· Geringe Kursschwankungen und eine verhaltene Nachfrage nach Devisen im Mai. Die Hrywnja wertet ab, doch es gibt keine panikartige Nachfrage; die NBU erfüllt die Anträge der Importeure.

· Bargeldmarkt – keine Devisenknappheit. In Wechselstuben und Banken sind ausreichend Dollar vorhanden, und die Bevölkerung zeigt eine verhaltene Nachfrage nach Devisen.

· Internationale Faktoren: Die erneute Eskalation im Nahen Osten wirkt sich auf die Investitionspläne aus, doch die jüngsten Trends deuten auf ein wachsendes Vertrauen in den Dollar und in auf US-Dollar lautende Vermögenswerte hin, und auf dem internationalen Markt festigt der Dollar seine Position zügig.

· Verhaltensbezogene Markterwartungen: Während auf dem internationalen Markt alle Augen auf den neuen Vorsitzenden der Fed und die Sitzung des FOMC im Juni gerichtet sind, bei der die Höhe der Leitzinsen erörtert wird, setzen die Erwartungen in der Ukraine vor allem darauf, dass es in naher Zukunft zu keinen wesentlichen Schäden an der Infrastruktur kommt, was den Bedarf an Fremdwährung für den Import von Ausrüstung senken würde. Zudem wird der Wechselkurs durch die Situation hinsichtlich des Zuflusses finanzieller Hilfen und den Stand der internationalen Reserven beeinflusst.

Prognose

  • Kurzfristig (1–2 Wochen): Basisbereich 44,20–44,45 UAH/USD; es besteht auch die Wahrscheinlichkeit einer situationsbedingten Aufwertung der Griwna, doch anschließend wird sich der Abwertungstrend wieder durchsetzen.
  • Mittelfristig (2–3 Monate): 44,20–44,90 UAH/$. Da der Konflikt im Nahen Osten bislang ungelöst ist und der Ölmarkt vollständig von den Signalen aus dem Weißen Haus abhängig ist, wird der Dollar auf dem internationalen Markt von Unsicherheit und ständigen Schwankungen geprägt sein, sowohl in Richtung einer Aufwertung als auch in Richtung eines Wertverlusts. Nach dem Abschluss eines Friedensabkommens zwischen den USA und dem Iran könnte die US-Währung ihre Position stärken.
  • Langfristig (6+ Monate): Im Basisszenario bleibt der Abwertungstrend vorherrschend, und der Kurs könnte ein Niveau von 44,95–45,85 UAH/$ erreichen. Der wichtigste Einflussfaktor wird weiterhin der Krieg in der Ukraine sein sowie der Bedarf der Ukraine, das Staatshaushaltsdefizit zu schließen und die internationalen Reserven mithilfe von Zuwendungen der Europäischen Union und anderer Geber aufzustocken. Bis zum Herbst besteht noch die Wahrscheinlichkeit einer sanften Abwertung ohne abrupte Schwankungen, doch nach September könnte sich die Lage grundlegend ändern. Die Nationalbank wird weiterhin der wichtigste Devisenverkäufer auf dem Markt bleiben.

Euro-Wechselkurs: Entwicklung und Analyse

Der Euro bewegte sich im Mai im Rahmen einer Abwertung gegenüber dem Dollar, und dieser Trend spiegelte sich vollständig auf dem ukrainischen Devisenmarkt wider. Während der Mai bei einem Kurs von 51,46 UAH/Euro begann, erreichte der Kurs Ende Mai die Marke von 51,43 UAH/Euro.

Der Bargeldmarkt hat sich trotz der allmählichen Aufwertung der Hrywnja gegenüber dem Euro nicht wesentlich verändert. Während der Ankaufskurs Anfang Mai bei 50,95–51,4 UAH/Euro lag, und der Verkaufskurs im Bereich von 51,75–52,10 UAH/Euro, so lag der Ankaufskurs Ende Mai bei 50,85–51,3 UAH/Euro und der Verkaufskurs bei 51,75–51,90 UAH/Euro. Was die Spreads betrifft, so liegen diese bei den meisten Marktteilnehmern bei 0,4–0,6 UAH/Euro, nur bei einigen sind die Spreads auf 0,9–1 UAH/Euro gestiegen.

Wichtige Einflussfaktoren:

· Auf dem internationalen Markt wurde der Trend eines starken Euro durch eine Aufwertung des Dollars abgelöst. Im Mai hat der Dollar dank des Optimismus der Anleger und der attraktiven Renditen von US-Staatsanleihen an Boden gewonnen, doch der Krieg im Iran hat weiterhin Einfluss auf die Kursentwicklung der wichtigsten Währungen.

· Die Inflation in der EU steigt, doch die EZB wartet ab und belässt die Zinsen unverändert. Es wird erwartet, dass die EZB im Juni die Zinsen anheben könnte, selbst wenn der Krieg im Nahen Osten beendet sein sollte. Experten sind überzeugt, dass die EU-Zentralbank die Kreditkosten um 0,25 Prozentpunkte erhöhen wird, da die steigenden Energiepreise die Inflation in Europa erheblich antreiben.

· Die Nachfrage nach dem Euro in der Ukraine hat sich stabilisiert. Der Bargeldmarkt wird durch das Devisenangebot der Bevölkerung beeinflusst; ein Mangel an Euro-Bargeld ist nicht zu beobachten.

Prognose:

· Kurzfristig (2–4 Wochen): Auf dem ukrainischen Markt dürfte der Euro in der Spanne von 51,45–51,85 UAH/€ bleiben.

· Mittelfristig (2–4 Monate): Sollte die EZB die Zinsen anheben, dürfte sich der Eurokurs auf dem internationalen Markt festigen; in der Ukraine könnte es zu Schwankungen im Bereich von 51,80–52,50 UAH/€ kommen.

· Langfristig (6+ Monate): Der Eurokurs könnte sich in einer Spanne von 52,20–53,80 UAH/€ bewegen. Die wichtigsten Einflussfaktoren sind der Krieg im Nahen Osten, die Notierungen auf dem Ölmarkt, die Inflationsrate in der Eurozone sowie die Entscheidungen der EZB über die Leitzinsen.

Empfehlungen für Unternehmen und Investoren

Der Dollar festigt sich auf dem internationalen Markt. Das Vertrauen in die US-Währung wächst trotz der anhaltenden Eskalation im Nahen Osten. Die Stärkung des Dollars bedeutet eine mögliche Beschleunigung des Abwertungstrends der Hrywnja.

Der Krieg im Iran ist einer der Faktoren, die den Wechselkurs beeinflussen, aber nicht mehr der entscheidende. Die Verhandlungen zwischen den USA und dem Iran sind noch nicht in die Zielgerade eingetreten, doch Investoren kaufen wieder aktiv US-Staatsanleihen. Dies ist ein Signal für weitere Investitionen in Dollar-Anlagen und in der Ukraine für den Kauf von Dollar als sichere Währung zum Aufbau von Ersparnissen.

Die Fed bereitet sich auf eine Änderung der Leitzinsen vor. Mögliche Zinsänderungen bereits im Juni könnten den Trend eines starken Dollars auf dem globalen Markt vorübergehend ins Wanken bringen; verfügt man jedoch über mehrere liquide Währungen im Portfolio, lassen sich die Risiken dadurch minimieren.

Die dominierende Stellung der US-Währung auf dem globalen Markt lässt keinen Zweifel: Investitionen in den Dollar sind eine zuverlässige Gewinnquelle. Trotz der beschleunigten Inflation wächst die US-Wirtschaft, und der Dollar bleibt eine liquide Währung; daher sollten Anleger mindestens 50 % ihres Vermögens in Dollar halten.

Sichere Investitionen – eine Garantie für den Kapitalerhalt. In allen finanziellen Szenarien sollten Anleger stabile Gewinnquellen einplanen und sich von der Zuverlässigkeit der Anlage ihrer Vermögenswerte überzeugen.

Geopolitische Spannungen als Einflussfaktor auf Investitionspläne. Die Aufnahme erfolgreicher Verhandlungen zwischen Washington und Teheran würde weitere positive Aussichten für die Kursentwicklung des Dollars bedeuten.

Die Ölpreise – ein wichtiger Indikator für Veränderungen auf dem Devisenmarkt. Steigende Ölpreise könnten die Abhängigkeit der EU von hohen Energiekosten verstärken, was die Position des Euro schwächen und im Gegenzug die Position des Dollars stärken würde.

Der Fokus liegt auf liquiden Währungen. Trotz geopolitischer Risiken und Inflationsschüben sowohl in der EU als auch in den USA bleiben der Dollar und der Euro die Basiswährungen für Anleger und sollten sowohl in der kurzfristigen als auch in der langfristigen Währungsstrategie berücksichtigt werden.

Diversifizierung – eine Garantie für sichere Anlagen. Anleger sollten ihre Währungsportfolios in verschiedenen Währungen aufbauen, und obwohl der Dollar und der Euro weiterhin die Basis bilden, kann man gelegentlich auch in andere zuverlässige europäische Währungen investieren – britische Pfund Sterling und Schweizer Franken.

Die Hrywnja – für kurzfristige Spekulationen. Die Landeswährung befindet sich in einer Abwertungsphase; daher ist es am besten, langfristige Ersparnisse in Fremdwährungen anzulegen und die Hrywnja genau in der Menge zu halten, die für schnelle Investitionen in der Landeswährung benötigt wird.

Was im Nachrichtenbereich wichtig ist. Man sollte alles im Auge behalten, was mit dem Krieg im Iran sowie mit der Entwicklung der Ölpreise zu tun hat. Im Juni sind Nachrichten aus den USA zum Leitzins der Fed sowie die Entscheidung der EZB zum Leitzins unbedingt zu beobachten. In der Ukraine werden die Lage an der Front, Informationen zum Zustand des Energiesektors, Nachrichten vom IWF sowie Meldungen über den Zufluss neuer Kredittranchen und internationaler Finanzhilfen die wichtigsten Indikatoren für die Situation auf dem Devisenmarkt sein.

Dieser Beitrag wurde von Analysten der internationalen, multiservice-orientierten FinTech-Plattform KYT Group erstellt und spiegelt deren fachliche, analytische und professionelle Einschätzung wider. Die in diesem Überblick dargestellten Informationen dienen ausschließlich zu Informationszwecken und sind nicht als Handlungsempfehlung zu verstehen.

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