Die Unternehmensgruppe „Agro-Region“, die nach der Übernahme durch den Agrarkonzern „Kernel“ Teil der Enselco-Gruppe wurde, plant, während der laufenden Frühjahrsaussaat fast 27.000 Hektar zu bepflanzen, teilte der agronomische Dienst des Unternehmens auf seiner Facebook-Seite mit.
Dem Bericht zufolge wird die Hälfte der geplanten Flächen für Mais genutzt. Im Vergleich zum Vorjahr hat das Unternehmen den Anteil dieser Kultur an der Anbaufläche deutlich erhöht: Während im Jahr 2025 im Kiewer Cluster 4,6 Tausend Hektar (43,4 %) und im westlichen Cluster 3,5 Tausend Hektar (36 %), so nimmt Mais derzeit 50 % der Frühjahrsaussaatfläche ein (rund 13,5 Tausend Hektar).
Das Unternehmen präzisierte, dass für die Arbeiten 10 Säkomplexe im Einsatz sind. Aufgrund der Wetterbedingungen müssen die Landwirte die Aussaat in kurzer Zeit durchführen und jedes günstige Temperaturfenster nutzen.
„Ja, das Wetter diktiert seine eigenen Regeln, und wir müssen jedes warme Zeitfenster nutzen. Doch wir alle wissen, wie wertvoll Zeit ist: Jetzt wird nicht nur Saatgut ausgesät, sondern der Ertrag für das gesamte nächste Jahr, oder, wie es in der Volksweisheit heißt, die Zeit, in der ‚ein Tag das ganze Jahr ernährt‘“, betonten Vertreter von „Agro-Region“.
Wie berichtet, hat die Agrargruppe Enselco im März 2026 die Integration der Kapazitäten von „Agro-Region“ abgeschlossen, wodurch sich deren Landbestand auf 190.000 ha vergrößert hat. Nach den Plänen des Firmeninhabers Andriy Verevsky ist die Frühjahrskampagne des laufenden Jahres die erste Etappe der Arbeit der vereinigten Struktur nach einheitlichen technologischen Standards.
Die Unternehmensgruppe „Agro-Region“ ist in den Oblasten Kiew, Tschernihiw, Schytomyr und Chmelnyzkyj tätig. Sie ist auf Pflanzenbau, Milchviehhaltung und Getreidelagerung spezialisiert. Die fusionierte Enselco-Gruppe plant, in der Saison 2026 eine Ernte von 1,4 Millionen Tonnen zu erzielen.