Business news from Ukraine

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Astarta behielt die Sojabohnenverarbeitung bei, verzeichnete jedoch einen Rückgang der Gewinne in diesem Segment

31 August , 2025  

Der Agrarkonzern Astarta, der größte Zuckerproduzent der Ukraine, verarbeitete zwischen Januar und Juni 2025 123.000 Tonnen Sojabohnen, was laut dem am Freitag an der Warschauer Börse veröffentlichten Bericht des Agrarkonzerns dem Vorjahreswert entspricht.

Den veröffentlichten Daten zufolge sank der Umsatz des Segments im ersten Halbjahr 2025 im Jahresvergleich um 6 % auf 55 Millionen Euro, wobei 91 % (+5 Prozentpunkte im Jahresvergleich) dieses Umsatzes auf Exporte entfielen.

Der Bruttogewinn des Segments Sojabohnenverarbeitung sank im Jahresvergleich um 41 % auf 12 Millionen Euro. Die Bruttogewinnmarge beträgt im ersten Halbjahr 2025 21 % gegenüber 33 % im ersten Halbjahr 2024, was Astarta mit dem Anstieg der Kosten der verkauften Produkte begründete. Das EBITDA für das erste Halbjahr 2025 belief sich auf 7 Millionen Euro (-58 % im Jahresvergleich), während die EBITDA-Rentabilität im ersten Halbjahr 2025 von 28 % auf 13 % zurückging.

Nach Angaben der Agrarholding verläuft die Umsetzung des Investitionsprojekts zum Bau einer Produktionsanlage für Sojaproteinkonzentrat planmäßig. Der Produktionsstart ist für 2026 vorgesehen.

„Astarta” ist eine vertikal integrierte agroindustrielle Holding, die in acht Regionen der Ukraine tätig ist und der größte Zuckerproduzent des Landes ist. Sie umfasst sechs Zuckerfabriken, landwirtschaftliche Betriebe mit einer Landbank von 220.000 Hektar und Milchviehbetriebe mit 22.000 Rindern, eine Ölextraktionsanlage in Globyne (Region Poltawa), sieben Silos und einen Biogaskraftwerk.

Im Jahr 2024 steigerte Astarta seinen Nettogewinn um 34,5 % auf 83,25 Millionen Euro, während der konsolidierte Umsatz um 1,1 % auf 612,15 Millionen Euro zurückging.

Im ersten Quartal dieses Jahres sank der Umsatz der Agrarholding um 24,9 % auf 124,58 Millionen Euro, während der Nettogewinn um 28,8 % auf 6,42 Millionen Euro zurückging.

Die Hauptversammlung am 12. Juni dieses Jahres genehmigte die Zahlung einer Dividende für 2024 in Höhe von 0,5 Euro pro Aktie, was einem Gesamtbetrag von 12,5 Millionen Euro entspricht und damit den Zahlen der beiden Vorjahre entspricht.

 

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