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Bis zu 40 % aller Krebsfälle weltweit könnten verhindert werden – WHO

19 Februar , 2026  

Bis zu vier von zehn Krebsfällen weltweit könnten verhindert werden, heißt es in einer gemeinsamen Erklärung der Weltgesundheitsorganisation (WHO) und der Internationalen Agentur für Krebsforschung (IARC) nach einer neuen globalen Analyse.

Nach Schätzungen der Autoren waren 37 % aller neuen Krebsfälle im Jahr 2022, also etwa 7,1 Millionen Fälle, auf vermeidbare Ursachen zurückzuführen. Die Analyse umfasst 30 veränderbare Risikofaktoren, darunter Tabak, Alkohol, hoher Body-Mass-Index, geringe körperliche Aktivität, Luftverschmutzung und UV-Strahlung sowie erstmals neun Infektionen, die Krebs verursachen können.

Die WHO weist darauf hin, dass Tabak (etwa 15 % der neuen Fälle) nach wie vor die häufigste vermeidbare Ursache für Krebs ist, gefolgt von Infektionen (etwa 10 %) und Alkoholkonsum (etwa 3 %). Zu den Krebsarten mit dem größten Anteil an vermeidbaren Erkrankungen zählen Lungen-, Magen- und Gebärmutterhalskrebs.

Die Organisation stellt fest, dass der Anteil vermeidbarer Fälle bei Männern höher ist als bei Frauen – 45 % gegenüber 30 %. Auch die regionalen Unterschiede sind erheblich: Bei Männern ist der höchste Anteil in Ostasien (57 %) zu verzeichnen, der niedrigste in Lateinamerika und der Karibik (28 %), bei Frauen reicht die Spanne von 24 % in Nordafrika und Westasien bis zu 38 % in den Ländern Afrikas südlich der Sahara.

Die WHO und die IARC betonen die Notwendigkeit von Präventionsmaßnahmen, darunter eine Verschärfung der Anti-Tabak-Politik, die Regulierung des Alkoholkonsums, Impfungen gegen HPV und Hepatitis B, die Verbesserung der Luftqualität, die Erhöhung der Arbeitssicherheit und die Schaffung eines gesünderen Umfelds für Ernährung und körperliche Aktivität.

 

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