In der letzten Januarwoche ging der Kryptomarkt in den „Risk-off“-Modus über: Bitcoin konnte sich nicht über der psychologischen Marke von 90.000 US-Dollar halten und fiel auf dem Höhepunkt des Rückgangs auf 81.000 US-Dollar, bevor es sich teilweise wieder erholte.
Nach Schätzungen von Amberdata wurde BTC zu Beginn der Woche bei etwa 88.300 USD gehandelt, ETH bei etwa 2.920 USD. Als wichtige Unterstützung für Bitcoin wurde damals ein Bereich von 86.000 USD genannt, als Widerstand 90.000 USD. Bis zum Ende der Woche lag BTC laut Binance bei etwa 82.400 USD mit einer 24-Stunden-Spanne von etwa 80.600 bis 86.400 USD und einer Gesamtmarktkapitalisierung von etwa 2,98 Billionen USD.
Der Hauptauslöser war die schnelle Liquidation „überhitzter” Positionen vor dem Hintergrund erhöhter Volatilität und Makrofaktoren. CoinDesk wies darauf hin, dass der Ausverkauf mit einer geschätzten Zwangsschließung von Positionen im Wert von etwa 7 Mrd. USD und erheblichen Liquidationen von Long-Positionen einherging und kurz vor dem Ablauf einer großen Anzahl von Krypto-Optionen (etwa 8,4 Mrd. USD) stattfand.
Ein weiteres negatives Signal ist die Dynamik der Spot-Bitcoin-ETFs: An einzelnen Tagen der Woche wurden deutliche Nettoabflüsse verzeichnet, und am 29. Januar wurde laut Trading Economics einer der größten Tagesabflüsse in Höhe von etwa 0,6 Mrd. USD verzeichnet.
Schließlich wurde der Hintergrund durch die Zinserwartungen und die Rhetorik der Zentralbanken verstärkt: Die Sensibilität des Marktes gegenüber der Rendite von Anleihen und dem Dollar, die normalerweise hochriskante Vermögenswerte trifft, hat wieder zugenommen.
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