Wie Interfax-Ukraine berichtet, prüft der Staatliche Vermögensfonds (FDMU) die Möglichkeit, 100 % des Einkaufs- und Unterhaltungszentrums „Ocean Plaza“ in Kiew anstelle des derzeitigen staatlichen Anteils von 66 % zu verkaufen, wobei der potenzielle Startpreis für das gesamte Los bei 100 Mio. Dollar liegt, teilte der Vorsitzende des FDMU, Dmytro Natalukha, mit.
„Leider haben wir keine Möglichkeit, sowohl den staatlichen als auch den privaten Anteil in einem einzigen Los anzubieten. Daher wird derzeit diskutiert, ob sich ein Mechanismus finden lässt, um 100 % des Einkaufs- und Unterhaltungszentrums zum Verkauf anzubieten und nicht nur die bestehenden 66 %. Denn die Nachfrage besteht für 100 %“, erklärte Natalukha in einem Interview mit RBC-Ukraine.
Er merkte an, dass eine Teilnahme des Minderheitsgesellschafters des Einkaufszentrums „Ocean Plaza“ – der „Lanita Invest“ LLC – an der Auktion möglich sei, sofern eine ausreichende Konstruktivität gegeben sei und die rechtlichen Schwierigkeiten geklärt würden. Nach Schätzungen des Fonds könnte der Startpreis für 100 % des Vermögenswerts bei 100 Mio. US-Dollar liegen.
Nach Angaben von Natalukha könnte die Auktion zur Privatisierung des Einkaufszentrums „Ocean Plaza“ im Dezember dieses Jahres stattfinden, und die Verkaufserlöse könnten bereits im Januar 2027 eingehen.
Gemäß dem im Juni von der FGSU veröffentlichten Plan zur Vorbereitung der Objekte, deren Verkauf im Jahr 2026 Priorität hat, könnte die Versteigerung des Einkaufszentrums „Ocean Plaza“ im November oder Dezember 2026 stattfinden. Der Eigentümer einer Minderheitsbeteiligung am Einkaufszentrum, die „Lanita Invest“ GmbH, hatte zuvor die Idee unterstützt, die Anlage zusammen mit seiner Beteiligung in einem Los zu verkaufen.
Wie berichtet, führten die Strafverfolgungsbehörden am 19. Juni 2026 im Rahmen eines Strafverfahrens genehmigte Durchsuchungen an den Wohnorten einzelner Führungskräfte der FGIU durch, um eine mögliche Unterbewertung des Einkaufszentrums „Ocean Plaza“ (Kiew) vor dem Verkauf zu überprüfen.