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Das staatliche Unternehmen „Wälder der Ukraine“ hat gemeinsam mit lettischen Partnern ein Projekt zur Schaffung von „lebenden Denkmälern“ in der EU ins Leben gerufen

27 April , 2026  

Das staatliche Unternehmen „Wälder der Ukraine“ hat gemeinsam mit lettischen Partnern ein Projekt zur Schaffung lebendiger Gedenkstätten in der EU ins Leben gerufen, in dessen Rahmen zu Ehren von fast 200 in Lettland ums Leben gekommenen ukrainischen Förstern 2.000 Kiefern gepflanzt wurden, teilte die Pressestelle des staatlichen Unternehmens am Montag auf Facebook mit.

„Die Erinnerung an die Gefallenen muss sich in die Entschlossenheit der Welt verwandeln, die Aggression zu stoppen“, erklärte der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj bei der Verleihung des Four Freedoms Award 2026.

Die Aktion in der Region Talsi in der Nähe von Kamparkalns war der erste Schritt zur internationalen Ausweitung des Projekts „Wälder der Erinnerung“, in dessen Rahmen in der Ukraine bereits fast 50 Gedenkwälder gepflanzt wurden. Auf dem lettischen Gelände wurde am 23. April ein Gedenkstein aufgestellt und Bäume zu Ehren der ukrainischen Helden gepflanzt.

„Heute schaffen wir hier, auf lettischem Boden, ein lebendiges Denkmal für die ukrainischen Förster, die mit der Waffe in der Hand ihre Heimat verteidigt haben. Diese Bäume werden jeden an den Mut des ukrainischen Volkes und an den Preis erinnern, der für die Unabhängigkeit gezahlt wurde“, betonte Maris Lopa, Vorsitzender des Lettischen Rates für Waldzertifizierung.

Veranstalter der Aktion waren das lettische Landwirtschaftsministerium, der Lettische Rat für Waldzertifizierung sowie die Unternehmen „Latvijas valsts meži“ und „Latvijas Finieris“.

Bei der staatlichen Forstverwaltung „Wälder der Ukraine“ geht man davon aus, dass in diesem Jahr solche Gedenkwälder auch in anderen Ländern der Europäischen Union entstehen werden, um die internationale Unterstützung zu stärken und die Heldentaten der ukrainischen Soldaten zu würdigen.

Darüber hinaus lieferten lettische Freiwillige am 19. April eine weitere Hilfslieferung an die ukrainischen Streitkräfte: sieben Busse, darunter zwei Kleinbusse für Einheiten, in denen Förster aus den Regionen Wolhynien und Riwni dienen.

Quelle: https://interfax.com.ua/news/general/1162708.html

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