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Der Goldmarkt erlebte im Januar 2026 einen starken Aufschwung

27 Januar , 2026  

Der Goldmarkt erlebte im Januar 2026 einen starken Aufschwung – die Notierungen erreichten im Laufe des Monats mehrmals historische Höchststände und festigten sich zum ersten Mal in der Geschichte sicher über 5.000 US-Dollar pro Feinunze. Am 26. Januar stieg der Spotpreis auf 5.110,50 US-Dollar, und der Anstieg seit Anfang 2026 wurde auf etwa 18 % geschätzt.

Das Hauptmerkmal der aktuellen Entwicklung ist, dass sie sich „stufenweise” aufgrund von Nachrichtenereignissen und der Nachfrage nach sicheren Anlagen vollzogen hat. Mitte des Monats erreichte Gold angesichts der geopolitischen Unsicherheit und der Erwartungen einer Lockerung der Geldpolitik der Fed einen neuen Rekordwert von 4.641 USD. Am 19. Januar erreichten Gold und Silber nach einem Anstieg der „Flucht in sichere Anlagen” aufgrund der Diskussionen um Grönland und der Zollsignale aus den USA erneut Höchststände. Bereits am 23. Januar stieg Gold auf rund 4.988 USD, und am 26. Januar überschritt der Markt die psychologische Marke von 5.000 USD und beschleunigte sich auf 5.110 USD.

Die fundamentalen Treiber der Rallye im Januar sehen wie folgt aus:

1) Politik und Geopolitik. Investoren kalkulieren aufgrund der außenpolitischen und handelspolitischen Signale der US-Regierung sowie der allgemeinen Nervosität an den Märkten einen erhöhten Risikoaufschlag ein. Reuters bringt den Anstieg des Goldpreises direkt mit der steigenden Nachfrage nach einem „sicheren Hafen” vor dem Hintergrund von Volatilität und geopolitischen Faktoren in Verbindung.

2) Währungen und Zinsen. Die Abschwächung des Dollars und die Erwartung sinkender Zinsen stützten Gold als renditefreies Anlageinstrument (Alternative zu Anleihen), insbesondere vor dem Hintergrund der erwarteten Entscheidungen der Fed Ende Januar.

3) Zentralbanken. Die Käufe seitens der Regulierungsbehörden bleiben auf einem hohen Niveau: Der World Gold Council schätzte die Nettokäufe der Zentralbanken im November auf 45 Tonnen und die Gesamtkäufe für Januar bis November auf 297 Tonnen.

4) Investitionsströme und „neue“ Großabnehmer. Auf dem Markt entsteht eine Nachfrage seitens untypischer Akteure: So gab beispielsweise Tether den Kauf von rund 27 Tonnen Gold im vierten Quartal 2025 bekannt.

Die möglichen Szenarien für die nahe Zukunft sind vielfältig.

Im Fokus des Marktes stehen die Makrostatistiken der USA und der Kurs der Fed: Jegliche Anzeichen für strengere Zinsen könnten nach dem rasanten Anstieg eine Korrektur auslösen. Gleichzeitig bleibt das Szenario einer „Fortsetzung der Rallye” bestehen, wenn die Risikoprämie hoch bleibt und die Nachfrage seitens der Zentralbanken stabil ist. Vor diesem Hintergrund erhöhen die Investmenthäuser bereits ihre Prognosen: Reuters berichtete, dass Goldman Sachs seine Goldpreisprognose für Ende 2026 auf 5.400 USD pro Unze angehoben hat und mit einer Fortsetzung der bedeutenden Käufe durch die Zentralbanken rechnet.

Das Basisszenario für den Markt in naher Zukunft ist eine hohe Volatilität bei anhaltendem Aufwärtstrend: Das schnelle Wachstum im Januar erhöht die Wahrscheinlichkeit von Rückgängen aufgrund von „Nachrichten“ und Gewinnmitnahmen, aber strukturelle Faktoren (Diversifizierung der Reserven, geopolitische Risiken, Nachfrage nach Absicherungen) scheinen derzeit stärker zu sein.

Zuvor veröffentlichte das Analysezentrum Experts Club ein Video über die Goldförderung der führenden Volkswirtschaften der Welt im Zeitraum von 1975 bis 2024 – https://youtube.com/shorts/DWbzJ1e2tJc?si=BT8LW70pzdJThvqN

https://expertsclub.eu/rynok-zolota-v-sichni-2026-uvijshov-u-fazu-rizkogo-pryskorennya-experts-club/

 

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