Die im Rahmen der Prüfung der Versicherungsgesellschaft „VUSO“ (Kiew) festgestellten Verstöße sind nicht systematischer Natur, haben keinen Einfluss auf die allgemeinen Vorgehensweisen des Versicherers, und die Zahlung der Geldbuße wird die Einhaltung der Solvabilitätsvorschriften in keiner Weise beeinträchtigen.
Dies teilte das Unternehmen auf seiner Website mit. Dabei wurde auch darauf hingewiesen, dass sich die Nationalbank bei der Festsetzung der Höhe der Geldbuße auf die vorliegenden Informationen über den Gesamtjahresumsatz von VUSO für das Jahr 2025 in Höhe von 5,794 Mrd. UAH sowie auf die gemäß den Anforderungen des einschlägigen Gesetzes festgelegte Höchstgrenze für Geldbußen stützte.
„VUSO bleibt seinen Traditionen der strikten Erfüllung der eingegangenen Verpflichtungen treu und nutzt die Empfehlungen der Aufsichtsbehörde zur Verbesserung der internen Verfahren, um diese mit den Best Practices und den regulatorischen Anforderungen im Bereich der Finanzüberwachung in Einklang zu bringen“, betont der Versicherer.
Wie berichtet, hat die Nationalbank der Ukraine die Versicherungsgesellschaft „VUSO“ wegen Verstoßes gegen die Gesetzgebung zur Bekämpfung der Geldwäsche (AML/CFT) mit einer Geldstrafe in Höhe von insgesamt 40,71 Mio. UAH belegt.
Die Geldstrafe wurde wegen eines Verstoßes gegen die Anforderungen des AML/CFT-Gesetzes verhängt, da die Pflicht zur Gewährleistung einer ordnungsgemäßen Organisation und Durchführung der primären Finanzüberwachung nicht erfüllt wurde.
Wie die NBU feststellt, führte der Verstoß zu einer unzureichenden Erfüllung der Pflichten des Instituts, insbesondere hinsichtlich der Ausarbeitung, Einführung und Aktualisierung interner Dokumente zu AML/CFT-Fragen unter Berücksichtigung der gesetzlichen Anforderungen und der Ergebnisse der nationalen Risikobewertung; der Durchführung einer ordnungsgemäßen Kundenüberprüfung; das Verbot einzuhalten, Geschäftsbeziehungen mit Personen aufzunehmen, die in der Liste der mit terroristischen Aktivitäten in Verbindung stehenden Personen aufgeführt sind oder gegen die internationale Sanktionen verhängt wurden.
Die Versicherungsgesellschaft „VUSO“ wurde 2001 gegründet. Sie ist Mitglied der MTIBU und der UFS, Teilnehmerin des Abkommens über die direkte Regulierung von Schäden und Mitglied des Nuklearversicherungs-Pools.
Nach Angaben der NBU belegte das Unternehmen im Jahr 2025 den dritten Platz unter den Nichtlebensversicherern der Ukraine hinsichtlich der eingenommenen Prämien.