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Fast jeder zweite ukrainische Jugendliche beherrscht kein grundlegendes Mathematikniveau – Studie

16 Februar , 2026  

Fast jeder zweite ukrainische Jugendliche beherrscht kein grundlegendes Mathematikniveau, was bereits die künftigen Bildungs- und Karrierewege der Schülerinnen und Schüler sowie die Wirtschaft des Landes beeinflusst, heißt es in einer Pressemitteilung zu den Ergebnissen einer Studie zu Lernverlusten in Mathematik, die von EdEra mit Unterstützung der Tokarev Foundation erstellt wurde.

Laut Daten der internationalen Studie PISA-2022 erreichten 42% der ukrainischen Jugendlichen nicht das grundlegende Niveau in Mathematik, während nur 3% die höchsten Ergebnisse erzielten. Die Autoren analysierten außerdem die NMT-Ergebnisse in Mathematik für die Jahre 2022–2024 und merken an, dass beim NMT-2025 in Mathematik 12% der Teilnehmenden die Schwelle nicht überschritten und das durchschnittliche Ergebnis 132,5 Punkte von 200 betrug. Zum Vergleich: In Ukrainisch und Geschichte lag der Anteil derjenigen, die die Schwelle nicht überschritten, bei etwa 1%.

Die Studie hebt die 6. Klasse als kritischen Punkt hervor, an dem bei einem Teil der Schülerinnen und Schüler die Motivation sinkt und zentrale Themen nicht beherrscht werden – Brüche, Prozentsätze und negative Zahlen –, was später das Lernen von Algebra, Geometrie und STEM-Fächern erschwert. Separat wird auch ein кадровий Faktor erwähnt – der Mangel an Lehrkräften für Mathematik, Physik und Chemie sowie der Bedarf der Pädagoginnen und Pädagogen an verständlicheren Instrumenten, um den praktischen Wert des Stoffes zu erklären.

EdEra betont, dass Mathematik nicht nur mit Testergebnissen, sondern auch mit Fähigkeiten des kritischen Denkens und der Risikobewertung verbunden ist, während die Tokarev Foundation die mathematische Grundbildung mit wirtschaftlichem Wachstum und nationaler Sicherheit unter den Bedingungen technologischer Konkurrenz verknüpft.

Nach den Ergebnissen der Studie erklären die Teams, dass sie praktische Bildungs­lösungen entwickeln, die den Schülerinnen und Schülern helfen sollen, Lücken zu schließen und die „Mathematikangst“ zu verringern.

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