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„Metinvest“ hat im ersten Halbjahr die Produktion von Eisenerzpellets um 17 % reduziert

2 August , 2026  

Die Bergbauunternehmen der „Metinvest“-Gruppe haben im Zeitraum Januar bis Juni 2026 die Produktion von Eisenerzpellets im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 17 % auf 2,717 Mio. Tonnen reduziert.
Der Rückgang war auf die vorübergehende Stilllegung einer der Kalzinieranlagen im ersten Quartal aufgrund einer Störung im Stromversorgungssystem zurückzuführen. Der Betrieb der Anlage wurde im April wieder aufgenommen, wie aus dem am 31. Juli veröffentlichten offiziellen Geschäftsbericht der Gruppe hervorgeht.
Die Produktion von Pellets mit einem Eisengehalt von mindestens 65 % ging um 19 % auf 2,629 Mio. Tonnen zurück. Die Produktion von Pellets mit einem Eisengehalt von weniger als 65 % hat sich mehr als verdoppelt und belief sich auf 88.000 Tonnen.
Die Gesamtproduktion von Eisenerzkonzentrat belief sich im ersten Halbjahr auf 7,763 Mio. Tonnen und blieb damit im Vergleich zu den 7,725 Mio. Tonnen des Vorjahres nahezu unverändert.
Im beschreibenden Teil des offiziellen PDF-Dokuments sind fälschlicherweise 7,263 Mio. Tonnen angegeben. In der Tabelle des Berichts und auf der Seite der Pressemitteilung sind jedoch 7,763 Mio. Tonnen aufgeführt. Diese Zahl wird auch durch die Gesamtproduktionsmenge für das erste und zweite Quartal bestätigt – jeweils 3,882 Mio. Tonnen.
Die Produktion von marktfähigen Eisenerzprodukten ging um 5 % auf 7,144 Mio. Tonnen zurück. Dabei stieg die Produktion von marktfähigem Eisenerzkonzentrat um 4 % auf 4,427 Mio. Tonnen.
Die Produktion von Konzentrat mit einem Eisengehalt von weniger als 67 % stieg um 10 % auf 4,075 Mio. Tonnen, während die Produktion von hochwertigem Konzentrat mit einem Eisengehalt von mindestens 67 % um 34 % auf 352.000 Tonnen zurückging.
Im zweiten Quartal stieg die Produktion von handelsfähigem Eisenerz im Vergleich zum ersten Quartal um 3 % auf 3,624 Mio. Tonnen. Die Produktion von Pellets stieg um 10 % auf 1,422 Mio. Tonnen, während die Produktion von handelsfähigem Konzentrat um 1 % auf 2,202 Mio. Tonnen zurückging.

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