Die Directors Guild of America (DGA) hat den Dokumentarfilm „2000 Meter bis Andrejewka” des ukrainischen Regisseurs und Journalisten Mstislav Chernov mit ihrem Preis ausgezeichnet, wie am Sonntag auf der Facebook-Seite der staatlichen Filmagentur der Ukraine mitgeteilt wurde.
„Der Film ist eine Chronik der Kriegsereignisse in der Ukraine und konzentriert sich auf die Kampfhandlungen während der ukrainischen Gegenoffensive. In dem Film folgen Mstislav Chernov und der Fotograf Alexander Babenko dem ukrainischen Militär und halten die Realität in den Schützengräben, die schweren Kämpfe und die menschlichen Geschichten der Verteidiger an der Front fest. Die Kameras vermitteln unmittelbare Kriegserfahrungen – von spannungsgeladenen Kampfszenen bis hin zu persönlichen Momenten“, heißt es in der Mitteilung.
Es wird darauf hingewiesen, dass dies bereits Chernovs zweiter Sieg bei den DGA Awards ist. Zuvor erhielt der Regisseur diese Auszeichnung für den Dokumentarfilm „20 Tage in Mariupol“.
„Die Auszeichnung der Directors Guild of America ist eine weitere Bestätigung der internationalen Anerkennung des ukrainischen Dokumentarfilms und der Aufmerksamkeit der Weltgemeinschaft für die Ereignisse des Krieges in der Ukraine“, heißt es in der Erklärung der staatlichen Filmbehörde.
In den USA besteht die reale Gefahr, dass die Zahlungen im Rahmen des Supplemental Nutrition Assistance Program (SNAP) ab dem 1. November wegen des anhaltenden Shutdowns der Bundesregierung ausgesetzt werden. Dies geht aus Daten des US-Landwirtschaftsministeriums (USDA) und aus amerikanischen Medienberichten hervor.
In einem Memorandum des USDA vom 24. Oktober heißt es, dass die Behörde nicht beabsichtigt, ihre Rücklagen (etwa 5 Milliarden Dollar) zur Deckung der SNAP-Beihilfen im November zu verwenden, da die Finanzierung des Programms vom Kongress nicht genehmigt wurde. Mehr als 41 Millionen Menschen laufen Gefahr, im November keine Lebensmittelhilfe zu erhalten.
Einige Bundesstaaten haben bereits gewarnt: Wenn die Finanzierung nicht wieder aufgenommen wird, werden die SNAP-Zahlungen am 1. November nicht erfolgen.
SNAP ist das größte Lebensmittelhilfeprogramm in den USA: Es umfasst etwa jeden achten Amerikaner (~42 Millionen). Die Aussetzung der Zahlungen kann schwerwiegende soziale Folgen haben: Lebensmittelknappheit in einkommensschwachen Familien, verstärkte Abhängigkeit von Lebensmittelbanken, zunehmende soziale Spannungen.
Solange keine Entscheidung über die Finanzierung von SNAP getroffen wurde, ergreifen die Bundesstaaten unterschiedliche Maßnahmen: Einige Bundesstaaten haben den Notstand ausgerufen, um ihre eigenen Haushalte zu nutzen, um die Zahlungen im November sicherzustellen. Solche Schritte garantieren jedoch keine Erstattung eines Teils der Kosten durch die Bundesregierung. Wenn sich die Situation bis Ende Oktober nicht ändert, könnte das Programm im November teilweise oder vollständig ausgesetzt werden, was für Millionen von Menschen, die auf Lebensmittelbeihilfen angewiesen sind, eine große Herausforderung darstellen würde.