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Rumänisches Gefängnis bietet Arbeit von Häftlingen für 27 Leu/Stunde an

In Rumänien hat eine Strafvollzugsanstalt praktisch einen „Anzeigenservice” für Privatpersonen und Unternehmen ins Leben gerufen: Häftlinge können für etwa 27 Leu pro Stunde auf der Grundlage eines einfachen Dienstleistungsvertrags für wirtschaftliche und saisonale Arbeiten eingesetzt werden.
Zu den angebotenen Arbeiten gehören Holzhacken, manuelle Erdarbeiten, Baumschnitt/Baumfällung, Rodung von Grundstücken, Gräben und Kanälen. In der Mitteilung wird auch darauf hingewiesen, dass Verpflegung und Bewachung/Begleitung von der Einrichtung gewährleistet werden und der Transport zum Arbeitsort separat für etwa 2 Leu/km angeboten werden kann.
Es handelt sich um Penitenciarul Mioveni (Rumänien), wie rumänische Medien unter Berufung auf eine Veröffentlichung der Einrichtung berichten.
Der Kontext, der in dem Artikel genannt wird: Vor dem Hintergrund des Arbeitskräftemangels ziehen viele Unternehmen in Rumänien Arbeitskräfte aus Nicht-EU-Ländern an. Nach Angaben, die unter Verweis auf eine Studie des Wirtschafts- und Sozialrats (CES) angeführt werden, stammen von den 136.334 Drittstaatsangehörigen mit Arbeitserlaubnis (Stand Ende August) die größten Gruppen aus Nepal und Sri Lanka.
Liste der Länder, deren Staatsangehörige in dem Artikel als Hauptgruppen von Arbeitnehmern aus Drittländern genannt werden: Nepal, Sri Lanka, Türkei, Moldawien, Indien, Bangladesch, China, Syrien, Ägypten, Pakistan.

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