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ARCELORMITTAL BESTÄTIGT PLÄNE FÜR 1 MRD. USD ZUSÄTZLICHER INVESTITION INS STAHLWERK KRYWYJ RIH

Das Management eines der weltweit führenden Stahlunternehmen, ArcelorMittal, hat seine Absicht bekräftigt, eine zusätzliche Investition von 1 Mrd. USD in die Entwicklung vom ArcelorMittal Krywyj Rih (AMKR, Oblast Dnipropetrowsk) zu tätigen.Nach Angaben des Vorsitzenden des Direktorenrates von ArcelorMittal Lakshmi Mittal, der am Donnerstag von der AMKR-Unternehmenszeitung Metallurg zitiert wurde, wurden seit 2005 mehr als 5 Mrd. USD in die Modernisierung von AMKR investiert.„Darüber hinaus planen wir, weitere 1 Mrd. USD zu investieren, um die Qualität, Effizienz und Umweltleistung des Werks in Krywyj Rih zu verbessern und es für einen langfristigen, nachhaltigen Erfolg zu positionieren“, sagte Mittal in einer Ansprache an die Mitarbeiter des Werks am Vorabend des 16-jährigen Bestehens von ArcelorMittal in der Ukraine. Er betonte, dass AMKR eines der größten Stahlunternehmen der Gruppe und eine wichtigee strategischer Vermögenseinheit ist.Nach Angaben von Vizepräsidenten von ArcelorMittal und CEO von ArcelorMittal in den GUS-Ländern, Vijay Goyal, definierte ArcelorMittal die Strategie von AMKR, die sich auf vier Aspekte konzentriert: Verbesserung der Wettbewerbsfähigkeit durch niedrige Kosten, strategisches organisches Geschäftswachstum, Aufrechterhaltung der finanziellen Leistung auf hohem Niveau und regelmäßige Dividendenzahlungen an die Investoren. Ein weiterer Schwerpunkt der Strategie ist die nachhaltige Entwicklung, wobei Gesundheit und Sicherheit, Dekarbonisierung, Inklusivität und Chancengleichheit als vorrangige Bereiche gelten.„AMKR ist ein strategischer Aktivposten, der die Ukraine, die Schwarzmeerregion, den Nahen Osten und Nord-/Ost-/Westafrika mit einem Portfolio von Walzprofil abdeckt. Es handelt sich um eine der größten Stahlproduktionsanlagen der Gruppe, die den Vorteil der vertikalen Integration und der kostengünstigen Produktion bietet“, erklärte Goyal und fügte hinzu, dass das Unternehmen stark in die wirtschaftliche Entwicklung des Werks und der Ukraine investiert hat und nicht vorhat, damit aufzuhören.

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