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Aserbaidschan hat den Verkehr über die Staatsgrenze zu Iran eingestellt

Aserbaidschan hat den Verkehr über die Staatsgrenze zu Iran eingestellt und den Luftraum an seiner Grenze gesperrt. Zuvor hatte Aserbaidschan Iran beschuldigt, mit Drohnen das Gebiet der Autonomen Republik Nachitschewan angegriffen zu haben, und erklärt, sich das Recht auf entsprechende Maßnahmen vorzubehalten. Das Außenministerium Aserbaidschans teilte mit, dass eine Drohne den Terminal des Flughafens von Nachitschewan getroffen habe, eine zweite sei in der Nähe eines Schulgebäudes im Dorf Schakarabad abgestürzt. Bei dem Angriff seien zwei Zivilisten verletzt und das Flughafengebäude beschädigt worden.

Das Außenministerium Aserbaidschans fordert von Teheran, so schnell wie möglich eine Erklärung abzugeben, eine Untersuchung durchzuführen und Maßnahmen zu ergreifen, damit sich solche Vorfälle nicht wiederholen, und der iranische Botschafter wurde zum Ministerium vorgeladen, um eine Protestnote zu übergeben.

Vor dem Hintergrund des Vorfalls wird in den regionalen Medien und in Expertenkommentaren die Möglichkeit diskutiert, die in der Shusha-Erklärung Aserbaidschans und der Türkei über die Bündnisbeziehungen vorgesehenen Mechanismen anzuwenden. Das Dokument sieht vor, dass im Falle einer Bedrohung oder eines Aktes der Aggression durch einen Drittstaat die Parteien gemeinsame Konsultationen durchführen und sich gegenseitig die erforderliche Hilfe gemäß der Charta der Vereinten Nationen leisten.

Zum Zeitpunkt der Veröffentlichung gab es noch keine offizielle Mitteilung über den Beginn formeller Konsultationen zur Shusha-Erklärung, jedoch stehen Ankara und Baku in ständiger Abstimmung zu Fragen der regionalen Sicherheit, auch auf Ebene der Außenministerien.

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