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In Subotica wird eine riesige Fabrik zur Herstellung von Lithium-Eisen-Phosphat-Batterien gebaut

Wie Serbian Economist berichtet, haben die Behörden von Subotica die Genehmigung für die Vorbereitungsarbeiten zum Bau eines Produktionskomplexes für eine Megafabrik zur Herstellung von Lithium-Eisen-Phosphat-Batterien (LFP) erteilt.

Als Investor des Projekts wird das Unternehmen ElevenEs d.o.o. Subotica genannt. Die erteilte Genehmigung bezieht sich speziell auf die Vorbereitung des Geländes – die Vorbereitung des Bodens, den Abriss bestehender Objekte und die Schaffung der dazugehörigen Infrastruktur. Für den Bau der Produktions- und Nebenanlagen ist eine separate Genehmigung erforderlich.

Den veröffentlichten Daten zufolge ist der Komplex auf dem Katastergrundstück 36916/1 (Donji Grad) auf einer Fläche von 178.001 m² geplant, das sich im Privatbesitz des Investors befindet. Die Gesamtbruttofläche der zukünftigen Objekte wird mit 24.607 m² angegeben. Die vorläufigen Kosten für die Vorbereitungsarbeiten werden auf 116,55 Millionen Dinar (ohne MwSt.) geschätzt, und der Start ist möglich, nachdem die Entscheidung in Kraft getreten ist und die Mitteilung über den Beginn der Arbeiten eingereicht wurde.

Das Projekt einer LFP-Batterie-Megafabrik in Subotica, die zuvor als erste Fabrik dieser Art in Europa bezeichnet wurde, wurde 2023 angekündigt. Nach früheren Schätzungen könnten sich die Gesamtinvestitionen auf rund 1 Milliarde Euro belaufen und etwa 1.000 Menschen beschäftigen. In der ersten Phase der Einstellung plante ElevenEs, etwa 350 Mitarbeiter einzustellen. Gleichzeitig wurde in Branchenberichten im Jahr 2025 auch ein Investitionsziel von 700 Millionen Euro in zwei Phasen und etwa 1.000 Arbeitsplätze genannt – im Zusammenhang mit einer Unterstützungserklärung, die das Unternehmen mit Vertretern der Europäischen Kommission und der Serbischen Entwicklungsagentur unterzeichnet hatte.

Die angekündigte Kapazität des Werks in Subotica beträgt 1-2 GWh pro Jahr (abhängig vom Produktionsprogramm) mit einer Tagesproduktion von 3.000-8.000 Batterien (je nach Typ). Geplant ist die Produktion von prismatischen LFP-Zellen im Blade-Format (mit seitlichen Anschlüssen) ohne Nickel und Kobalt für stationäre Energiespeichersysteme (Wind, Sonne usw.) und Elektrofahrzeuge, einschließlich Busse und Lkw.

Für die serbische Wirtschaft ist das Projekt als Element der Integration in die europäische Lieferkette für Energiespeicher wichtig – ein Segment, das mit dem Wachstum der erneuerbaren Energien und Elektrofahrzeuge an Fahrt gewinnt. Die LFP-Technologie wird vom Markt in der Regel als kostengünstigere und thermisch stabilere Alternative zu Nickel- und Kobaltbatterien angesehen, was die Attraktivität der lokalen Produktion für Massenanwendungen und Energiesysteme erhöht.

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