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Wohin man im Sommer von Kyjiw aus fahren kann – die besten Orte

26 Juni , 2026  

Der Sommer ist die beste Zeit für kleine Reisen, neue Eindrücke und die Entdeckung von Orten, die oft außerhalb der Aufmerksamkeit von Touristen bleiben. Um eine mittelalterliche Burg zu sehen, durch Lavendelfelder zu spazieren, die Ausblicke auf den Dnipro von oben zu bewundern oder einen Canyon mit Milliarden Jahre alten Felsen zu besuchen, muss man keineswegs weit von der Hauptstadt wegfahren.

Die Journalisten der Kulturredaktion der Nachrichtenagentur „Interfax-Ukraine“ haben eine Auswahl interessanter Orte in der Region Kyjiw und in ihrer Nähe vorbereitet, die sich hervorragend für eine Wochenendreise eignen. Auf unserer Route gibt es historische Denkmäler, Naturwunder, malerische Parks und Orte, an denen man sich vom Stadtlärm erholen, schöne Fotos machen und einfach den Sommer genießen kann.

Außerdem kann man sich auf der Instagram-Seite ty_kyiv mit einer detaillierten Liste kultureller Veranstaltungen in Kyjiw vertraut machen.
ty_kyiv ist offizieller Informationspartner der Website Open4business.

Buky-Canyon

Entfernung von Kyjiw: etwa 180 km, ungefähr 2,5–3 Stunden mit dem Auto.

Wenn es Ihnen so erscheint, dass man für beeindruckende Naturlandschaften in die Karpaten oder ins Ausland fahren muss, wird der Buky-Canyon diese Meinung leicht ändern. Dies ist einer der schönsten Naturorte der Zentralukraine, der oft als ukrainischer Grand Canyon bezeichnet wird.

Der Canyon liegt am Fluss Hirskyj Tikytsch in der Region Tscherkassy. Sein Hauptmerkmal sind riesige Granitfelsen mit einer Höhe von bis zu 30 Metern, die nach Einschätzungen von Geologen etwa 2 Milliarden Jahre alt sind. Gerade deshalb sehen die lokalen Landschaften für die Ukraine so ungewöhnlich aus.

Ein weiteres Highlight des Ortes ist der malerische Wasserfall Vyr. Einst arbeitete hier eine alte Wassermühle, und heute ist dies eine der beliebtesten Fotozonen des Canyons.

Hier kann man:

  • entlang der Felsen und Aussichtspunkte spazieren;
  • ein Picknick mit Blick auf den Canyon veranstalten;
  • unglaubliche Landschaften fotografieren;
  • Kletterer beobachten, die oft an den örtlichen Felsen trainieren;
  • den Sonnenaufgang oder Sonnenuntergang über dem Fluss erleben.

Besonders schön ist es in Buky im Juni, Juli und August, wenn die Felsen mit dem leuchtenden Grün der Ufer kontrastieren. Bei sonnigem Wetter nimmt das Wasser intensive Farbtöne an, und die Ausblicke erinnern an Aufnahmen aus Reiseprospekten über Norwegen oder Kanada.

Das ideale Format der Reise besteht darin, morgens aus Kyjiw aufzubrechen, einige Stunden am Canyon zu verbringen, durch das Dorf Buky zu spazieren und abends mit einer vollen Fotogalerie und dem Gefühl nach Hause zurückzukehren, als wäre man viel weiter entfernt gewesen als drei Stunden von der Hauptstadt.

Schloss Radomysl

Entfernung von Kyjiw: etwa 90 km, ungefähr 1,5 Stunden mit dem Auto.

Wenn Sie sich wenigstens für einen Tag wie die Figur eines historischen Romans fühlen möchten, fahren Sie nach Radomyschl. Hier erhebt sich zwischen Granitfelsen und Wasserfällen ein echtes Schloss, das eher an eine mittelalterliche Festung irgendwo in Frankreich oder Deutschland erinnert als an einen touristischen Ort in der Region Schytomyr.

Einst arbeitete an dieser Stelle die Papiermühle der Kyjiwer Höhlenlavra, in der Papier für den Druck der ersten ukrainischen Bücher hergestellt wurde. Heute befindet sich hier ein Schlossmuseum mit der größten Sammlung häuslicher Ikonen in der Ukraine. In den Sälen kann man Hunderte alter Bilder sehen, von denen jedes seine eigene Geschichte hat.

Doch das Wichtigste in Radomysl ist die Atmosphäre. Schmale Steintreppen, hohe Türme, ein Glockenturm mit Panoramablick, Brücken über dem Wasser, Granitfindlinge und ein Park mit Wasserfällen schaffen das Gefühl, als sei man in eine andere Epoche geraten.

Hier kann man:

  • auf den Aussichtsturm steigen und die Stadt von oben sehen;
  • durch den Landschaftspark zwischen Inseln und Wasserfällen spazieren;
  • das Museum der ukrainischen häuslichen Ikone besuchen;
  • in der warmen Jahreszeit Boot fahren;
  • Dutzende atmosphärische Fotos ohne Touristenmassen machen.

Besonders schön ist es im Sommer, wenn das Gelände im Grün versinkt und das Wasser rund um das Schloss seine Türme widerspiegelt und eine wirklich märchenhafte Landschaft schafft.

Meschyhirja

Entfernung von Kyjiw: etwa 25 km, 30–40 Minuten mit dem Auto.

Wenn man dem lauten Stadtleben entfliehen möchte, aber keinen halben Tag für die Fahrt aufwenden will, ist Meschyhirja eine der besten Optionen. Einst war dieses Gelände die geschlossene Residenz des flüchtigen Präsidenten Wiktor Janukowytsch, und heute hat es sich in einen riesigen Park verwandelt, der für alle Interessierten geöffnet ist.

Die Fläche des Komplexes übersteigt 140 Hektar, daher ist es ziemlich schwierig, alles an einem Tag zu umrunden. Hier gibt es gepflegte Alleen, Dutzende Blumenbeete, Seen, Springbrunnen, die Uferpromenade des Kyjiwer Meeres und Aussichtspunkte mit schönen Panoramen.

Einer der beliebtesten Orte ist das berühmte Holzhaus “Honka”, das zum Symbol des übermäßigen Luxus der früheren Macht wurde. Nicht weniger Aufmerksamkeit verdienen der Zoo, in dem Strauße, Fasane, Pfauen und Hirsche leben, sowie die Sammlung von Oldtimern.

Hier kann man:

  • ein Fahrrad oder Elektroauto mieten und das Gelände erkunden;
  • entlang der Uferpromenade des Kyjiwer Meeres spazieren;
  • die legendäre “Honka” sehen;
  • den Zoo und den Reitklub besuchen;
  • ein Picknick auf den Rasenflächen veranstalten;
  • Hunderte schöner Fotos zwischen Blumen und Landschaftskompositionen machen.

Besonders beeindruckend ist Meschyhirja im Sommer, wenn das Gelände buchstäblich in Blumen und Grün versinkt. Hier vergisst man leicht, dass das Zentrum Kyjiws nur wenige Dutzend Minuten entfernt ist. Genau deshalb kehren viele Besucher immer wieder hierher zurück: nicht wegen der Geschichte politischer Skandale, sondern wegen der Ruhe, der Natur und der Möglichkeit, einen Tag an der frischen Luft zu verbringen.

Korostyschiw-Canyon

Entfernung von Kyjiw: etwa 110 km, ungefähr 1,5 Stunden mit dem Auto.

Wenn Sie einen Ort sehen möchten, der eher an Filmaufnahmen oder eine Postkarte aus einem Reisemagazin erinnert als an eine gewöhnliche Location in der Region Schytomyr, fahren Sie zum Korostyschiw-Canyon.

Einst wurde hier Granit abgebaut. Als der Steinbruch seinen Betrieb einstellte, füllte er sich allmählich mit Wasser. So entstand ein See mit erstaunlich klarem Wasser, umgeben von hohen Felsen und Kiefernwald. Gerade die Kombination aus türkisfarbenem Wasser, Granitufern und Kiefern machte diesen Ort zu einem der beliebtesten Ziele für Erholung in der Nähe von Kyjiw.

Bei sonnigem Wetter nimmt das Wasser einen unglaublichen smaragdgrünen Farbton an, weshalb der Canyon oft als ukrainische “Malediven” bezeichnet wird. Genau deshalb kommen regelmäßig Fotografen, Blogger und alle hierher, die schöne Orte für Erholung suchen.

Hier kann man:

  • direkt am Wasser ein Picknick veranstalten;
  • um den Steinbruch herum spazieren und Panoramapunkte für Fotos finden;
  • sich auf Granitplatten sonnen;
  • an einem heißen Sommertag baden;
  • mit SUP-Boards fahren;
  • den Sonnenaufgang oder Sonnenuntergang über dem See erleben.

Ein besonderer Bonus ist die Atmosphäre. Im Unterschied zu vielen touristischen Orten gibt es hier kein Gefühl von Hektik. Die Kiefern schaffen selbst an heißen Tagen natürliche Kühle, und die hohen Felsen verleihen der Landschaft einen besonderen Charakter.

Die beste Zeit für eine Reise ist von Juni bis September. Viele kommen nur für einige Stunden hierher, bleiben aber nicht selten fast den ganzen Tag. Denn der Korostyschiw-Canyon ist genau der Fall, wenn die Fahrt anderthalb Stunden dauert, die Eindrücke aber lange bleiben.

Park “Kyjiwer Rus”

Entfernung von Kyjiw: etwa 45 km, ungefähr 50 Minuten mit dem Auto.

Möchten Sie für einige Stunden tausend Jahre zurückversetzt werden und sehen, wie Kyjiw zur Zeit der Fürsten war? Dann sollten Sie in den Park “Kyjiwer Rus” im Dorf Kopatschiw fahren. Dies ist nicht einfach ein Freilichtmuseum, sondern eine echte Zeitreise.

Hier wird die Zitadelle des alten Kyjiw des V.–XIII. Jahrhunderts in Originalgröße rekonstruiert. Massive Holzbefestigungen, Fürstengemächer, Wachtürme und alte Tore ermöglichen es, die Atmosphäre der Epoche zu spüren, als Kyjiw die Hauptstadt eines der größten Staaten Europas war.

Doch das Interessanteste beginnt dann, wenn die Geschichte lebendig wird. An verschiedenen Tagen finden hier Ritterturniere, Theateraufführungen, Pferdeshows, Festivals mittelalterlicher Kultur und Rekonstruktionen historischer Schlachten statt. Manchmal kann man echte Schwertkämpfe sehen oder hören, wie die alte Musik der Kyjiwer Rus klang.

Hier kann man:

  • auf die hölzernen Verteidigungswälle steigen und das Gelände von oben betrachten;
  • die Fürstengemächer und mittelalterlichen Ausstellungen besuchen;
  • reiten oder in einer Kutsche fahren;
  • sich im Bogenschießen versuchen;
  • Ritterturniere und Pferdevorführungen sehen;
  • atmosphärische Fotos machen, als wäre man in einen historischen Film geraten.

Besonders gefällt der Park Familien mit Kindern, denn hier kann man Geschichte nicht nur im Lehrbuch lesen, sondern sie buchstäblich mit den Händen berühren. Und Erwachsene geben oft zu, dass sie nicht weniger begeistert sind als Kinder.

Wenn es beim Buky- oder Korostyschiw-Canyon um Natur geht, dann ist “Kyjiwer Rus” die Möglichkeit, sich für einen Tag wie ein Fürst, ein Gefolgsmann oder ein Gast des alten Kyjiw zu fühlen. Und all das weniger als eine Autostunde von der Hauptstadt entfernt.

Kaniwer Berge

Entfernung von Kyjiw: etwa 140 km, ungefähr 2–2,5 Stunden mit dem Auto.

Wenn man den Dnipro so sehen möchte, wie ihn Künstler, Dichter und Reisende vor Hunderten von Jahren sahen, lohnt es sich, wenigstens einmal in die Kaniwer Berge zu fahren. Dieser Ort ähnelt überhaupt nicht dem gewohnten Bild der flachen Ukraine. Hier brechen hohe Hügel plötzlich zum Wasser hin ab, und die Ausblicke sind so großräumig, dass einem der Atem stockt.

Gerade hier befindet sich Tarasowa Hora — der Begräbnisort von Taras Schewtschenko. Doch die Kaniwer Berge stehen nicht nur für Geschichte. Dies ist einer der schönsten Naturorte der Zentralukraine, wo man Dutzende Kilometer der Dnipro-Hänge, Wälder und Wasserflächen sehen kann.

Bei klarem Wetter eröffnen sich von den Aussichtspunkten Panoramen, deretwegen Fotografen eigens hierher kommen. Besonders schön werden die Berge bei Sonnenaufgang oder vor Sonnenuntergang, wenn der Dnipro buchstäblich golden zu leuchten beginnt.

Hier kann man:

  • auf Tarasowa Hora steigen;
  • das Taras-Schewtschenko-Museum besuchen;
  • Panoramafotos des Dnipro machen;
  • auf den ökologischen Pfaden des Kaniwer Naturreservats spazieren;
  • ein Picknick mit Blick auf den Fluss veranstalten;
  • einen der schönsten Sonnenuntergänge in der Nähe von Kyjiw erleben.

Es gibt noch einen weiteren Grund, warum man hierher kommen sollte. Die Kaniwer Berge sind ein Ort, an dem man buchstäblich das Ausmaß der Ukraine spüren kann. Hier gibt es keine lauten Attraktionen, Foodcourts oder Touristenmassen. Es gibt nur Wind, den Duft der Gräser, den grenzenlosen Dnipro und ein Gefühl der Ruhe, das in einer Großstadt so sehr fehlt.

Dies ist einer jener Orte, zu denen man nicht wegen der Fotos fährt, sondern wegen der Emotionen. Und erst danach kehrt man mit Hunderten Aufnahmen auf dem Telefon nach Hause zurück.

Dendropark “Oleksandrija”

Entfernung von Kyjiw: etwa 85 km, ungefähr 1 Stunde mit dem Auto.

Wenn Sie sich wenigstens für einen Tag wie die Figur eines Kostümfilms über europäische Aristokratie fühlen möchten, fahren Sie in den Dendropark “Oleksandrija” in Bila Zerkwa. Dies ist nicht einfach ein Park, sondern eine echte grüne Perle der Ukraine, die bereits seit mehr als 230 Jahren existiert.

Ende des XVIII. Jahrhunderts schuf den Park Gräfin Oleksandra Branizka — eine der reichsten Frauen jener Zeit. Für seine Gestaltung wurden Architekten und Gärtner aus verschiedenen Ländern Europas eingeladen. Heute ist “Oleksandrija” der größte Dendropark der Ukraine und umfasst mehr als 400 Hektar.

Hier gibt es keine Attraktionen oder laute Unterhaltung. Hierher fährt man wegen Schönheit, Stille und Atmosphäre. Alte Kolonnaden, romantische Brücken, Wasserfälle, Teiche, Inseln und Hunderte Pflanzenarten schaffen das Gefühl, als würde man über das Gelände eines alten europäischen Gutshofs spazieren.

Die besondere Atmosphäre des Parks schaffen seine architektonischen Denkmäler: die Kolonnade “Luna”, die Chinesische Brücke, die Ruinen, die Rotunde und zahlreiche Skulpturen. Jeder Ort hat seine eigene Geschichte und Legenden.

Hier kann man:

  • mehrere Stunden zwischen jahrhundertealten Eichen und seltenen Bäumen verbringen;
  • mit dem Boot auf den Teichen fahren;
  • einen romantischen Spaziergang durch malerische Alleen unternehmen;
  • atmosphärische Fotos bei Säulen, Brücken und Wasserfällen machen;
  • Enten, Schwäne und Eichhörnchen beobachten;
  • ein Familienpicknick in der Natur veranstalten.

Am schönsten sieht “Oleksandrija” zu Beginn des Sommers aus, wenn der Park buchstäblich mit Grün und Blüte explodiert. Aber selbst an einem heißen Julitag findet man hier leicht Kühle unter den Kronen alter Bäume.

Viele Besucher vergleichen den Park mit berühmten Gärten Europas. Und das Angenehmste ist, dass man dafür nicht nach Frankreich oder Österreich fliegen muss — eine Stunde Fahrt von Kyjiw genügt.

Dies ist ein Ort für diejenigen, die nicht einfach ein Häkchen in der Liste touristischer Orte setzen wollen, sondern sich wirklich erholen, langsamer werden und Schönheit genießen möchten, die seit mehr als zwei Jahrhunderten nicht aus der Mode kommt.

Die überflutete Kirche in Hussynzi

Entfernung von Kyjiw: etwa 80 km, ungefähr 1–1,5 Stunden mit dem Auto.,

Es gibt Orte, die sich mit einem Foto schwer erklären lassen. Man muss sie mit eigenen Augen sehen. Die überflutete Kirche in Hussynzi ist genau ein solcher Ort.

Mitten im riesigen Kaniwer Stausee steht ein einsamer alter Tempel, der scheinbar direkt aus dem Wasser auftaucht. Aus der Ferne scheint es, als sei dies eine Kulisse für einen historischen Film oder eine Szene aus einem mystischen Roman. In Wirklichkeit ist es jedoch eine echte Sehenswürdigkeit mit dramatischer Geschichte.

Einst befand sich an dieser Stelle das Dorf Hussynzi. In den 1970er-Jahren gerieten während der Entstehung des Kaniwer Stausees Dutzende Siedlungen unter Wasser. Die Menschen wurden umgesiedelt, die Häuser abgerissen, doch die Kirche des Heiligen Propheten Elias blieb auf wunderbare Weise erhalten. Heute steht sie auf einem kleinen Stück Land, von allen Seiten von Wasser umgeben.

Gerade diese Geschichte verleiht dem Ort eine besondere Atmosphäre. Hier gibt es keine lauten Attraktionen oder touristischen Vergnügungen. Es gibt nur Wasser, Stille und einen Tempel, der ein ganzes überflutetes Dorf überlebt hat.

Hier kann man:

  • über den Damm bis direkt zum Tempel gehen;
  • eine der ungewöhnlichsten Kirchen der Ukraine sehen;
  • wirklich einzigartige Fotos machen;
  • die Ausblicke auf den Kaniwer Stausee bewundern;
  • den Sonnenuntergang über dem Wasser erleben;
  • die Atmosphäre eines Ortes spüren, an dem die Geschichte buchstäblich nicht unter Wasser gegangen ist.

Besonders schön ist es hier am Abend. Wenn die Sonne hinter den Horizont zu sinken beginnt, nimmt das Wasser rund um den Tempel goldene Farbtöne an, und die Kirche selbst spiegelt sich im Stausee. In diesem Moment versteht man leicht, warum viele Reisende Hussynzi als einen der romantischsten und zugleich mystischsten Orte in der Nähe von Kyjiw bezeichnen.

Wenn Sie einen Ort nicht nur für schöne Fotos, sondern auch für Gedanken, Ruhe und Neustart suchen, verdient die überflutete Kirche in Hussynzi ganz sicher einen Platz in Ihrer Sommerroute.

Dobropark

Entfernung von Kyjiw: etwa 30–40 km, ungefähr 40 Minuten mit dem Auto.

Wenn Sie wenigstens einmal in sozialen Netzwerken endlose Lavendelfelder, Blumenbögen oder Fotos zwischen Tausenden Blumen gesehen und gedacht haben, dass dies irgendwo in Frankreich sei, ist es durchaus möglich, dass es in Wirklichkeit Dobropark war.

In wenigen Jahren hat er sich zu einem der beliebtesten Sommerorte in der Nähe von Kyjiw entwickelt. Dies ist ein riesiger Landschaftspark, der sich je nach Jahreszeit verändert. Im Frühling fährt man wegen der Tulpen hierher, im Sommer wegen Lavendel, Hortensien und Rosen, im Herbst wegen der leuchtenden Naturfarben.

Das Hauptmerkmal von Dobropark ist sein Maßstab. Hier wurden Millionen Blumen gepflanzt, und jede Zone ist so gestaltet, dass sie wie ein eigener Fotoort aussieht. Gerade deshalb ist der Park längst zu einem der beliebtesten Orte für Familienspaziergänge, romantische Treffen und Fotoshootings geworden.

Hier kann man:

  • zwischen riesigen Lavendelfeldern spazieren;
  • Fotos an Dutzenden thematischer Orte machen;
  • sich in gemütlichen Zonen unter freiem Himmel erholen;
  • Fahrrad oder Elektroauto fahren;
  • Foodcourts und Erholungszonen besuchen;
  • einen ganzen Tag mit Kindern zwischen Natur und Unterhaltung verbringen.

Besonders schön wird Dobropark in der Blütezeit des Lavendels. In dieser Zeit füllt sich die Luft mit dem Duft der Blumen, und die violetten Felder erstrecken sich so weit, dass sie an Landschaften der Provence erinnern.

Viele kommen wegen schöner Fotos hierher, bleiben aber länger. Denn Dobropark steht nicht nur für Fotos. Dies ist ein Ort, an dem man sich vom Rhythmus der Stadt erholen, langsam durch die Alleen spazieren, auf dem Gras liegen, Kaffee zwischen Blumen trinken und wenigstens für einige Stunden echte Sommerstimmung spüren kann.

Wenn Sie einen Ort suchen, an dem man ein Wochenende mit der ganzen Familie verbringen, einen romantischen Spaziergang unternehmen oder sich einfach inmitten der Natur neu aufladen kann, sollte Dobropark auf jeden Fall zu Ihrer Sommerroute hinzugefügt werden.

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