China hat angekündigt, in diesem Jahr 300 Milliarden Yuan (44 Milliarden Dollar) in staatliche Banken zu investieren, um sich vor systemischen Risiken zu schützen und die Finanzierung von Technologieunternehmen zu erhöhen.
Diese Maßnahmen wurden im jährlichen Bericht über die Arbeit der Regierung dargelegt, der bei der Eröffnung der Sitzung des Allchinesischen Volkskongresses (AVK) vorgestellt wurde.
Darin heißt es, dass Peking weiterhin das Kapital der Finanzinstitute aufstocken und nicht rentable Vermögenswerte in diesem Sektor umsichtig abbauen werde. Die Behörden planen außerdem, den Wettbewerb zwischen Finanzunternehmen zu regulieren und die Konsolidierung kleiner und mittlerer lokaler Finanzinstitute zu fördern.
Die Regierung kündigte die Einrichtung eines zusätzlichen Fonds in Höhe von 100 Milliarden Yuan an, um die Binnennachfrage durch Maßnahmen wie Zinssubventionen für Kredite, Finanzierungsgarantien und Risikokompensation anzukurbeln.
Peking versprach außerdem, den Kampf gegen „Risiken im Immobilienbereich, bei den Schulden lokaler Behörden und bei kleinen und mittleren lokalen Finanzinstituten” fortzusetzen.
Wie westliche Medien berichten, werden die Behörden des Landes in diesem Jahr höchstwahrscheinlich das Kapital der Industrial & Commercial Bank of China und der Agricultural Bank of China aufstocken. Sie waren im vergangenen Jahr nicht in ein ähnliches Programm einbezogen worden, als das Kapital von vier anderen Großbanken um 69 Milliarden Dollar aufgestockt wurde.