Metinvest B.V. (Niederlande), die Muttergesellschaft des Bergbau- und Metallkonzerns „Metinvest“, hat die Eurobonds im Wert von 428 Mio. USD mit einem Zinssatz von 8,5 % p. a., deren Fälligkeit am 23. April 2026 war, vollständig zurückgezahlt.
„Der Konzern hat die Rückzahlung der Anleihen 2026 erfolgreich abgeschlossen, was für Metinvest unter den Kriegsbedingungen einen weiteren wichtigen Meilenstein darstellt. Die Rückzahlung erfolgte aus eigenen Mitteln, insbesondere durch die Optimierung des Betriebskapitals“, zitiert die Meldung auf der Website vom Donnerstag den CEO der Metinvest-Gruppe, Jurij Ryschenkow.
Der CEO erinnerte daran, dass „Metinvest“ bis heute bereits drei Anleiheemissionen vollständig getilgt hat und das Gesamtvolumen der Zahlungen für diese Instrumente 1 Mrd. US-Dollar überstieg.
„Mit der Verbesserung der Marktbedingungen wird Metinvest auch weiterhin Möglichkeiten prüfen, Finanzmittel auf den Fremdkapitalmärkten entsprechend seinen Bedürfnissen zu beschaffen. Diese Rückzahlung bestätigt den disziplinierten Ansatz der Gruppe im Finanzmanagement und die konsequente Erfüllung ihrer Verpflichtungen gegenüber den Stakeholdern“, betonte Ryshenkov.
Dem Bericht zufolge hat Metinvest im Jahr 2025 seine Gesamtverschuldung um 15 % reduziert – von 1,705 Mrd. USD auf 1,441 Mrd. USD – und muss im Jahr 2026 dafür 470 Mio. USD zurückzahlen, davon 428 Mio. USD für Eurobonds 2026 (die Zahlungsbeträge sind ohne aufgelaufene Zinsen, Gebühren, Provisionen und Abschläge, revolvierende Handelsfinanzierungen und Leasingverpflichtungen angegeben).
Im Jahr 2027 muss „Metinvest“ 351 Mio. $ zahlen, davon 332 Mio. $ für die Anleihen 2027 mit einem Zinssatz von 7,65 % p. a., im Jahr 2028 – 18 Mio. $ und im Jahr 2029 – 550 Mio. USD, davon 500 Mio. USD für die Eurobonds 2029 mit einem Zinssatz von 7,75 % p. a.
In der Schuldenstruktur belief sich der Anteil der Eurobonds zum Ende des vergangenen Jahres auf 88 %, die Finanzierung von Kapitalinvestitionen auf 5 %, die Handelsfinanzierung auf 2 % und der Rest auf 5 %.