Business news from Ukraine

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Die Ukraine und Bosnien und Herzegowina führen ab 2027 ein „Visumfreies Reisen“ im Verkehr ein

12 Mai , 2026  

Wie der Sebsky Economist berichtet, haben sich die Ukraine und Bosnien und Herzegowina auf eine Liberalisierung des internationalen Güterverkehrs geeinigt: Ab dem 1. Januar 2027 werden bilaterale und Transit-Lkw-Transporte zwischen den Ländern ohne Genehmigungen durchgeführt.

Die Vereinbarung wurde während der ersten Sitzung der gemischten Kommission für den internationalen Straßenverkehr in Sarajevo getroffen, teilte das Ministerium für die Entwicklung von Gemeinden und Gebieten der Ukraine mit.

Bis zur Einführung des vollständigen „Visumfreien Verkehrs“ haben die Parteien eine Erhöhung der Kontingente für Güterverkehrsgenehmigungen bis Ende 2026 vereinbart. Dies soll den Transportunternehmen bereits in der Übergangsphase mehr Möglichkeiten bieten und das Risiko eines Genehmigungsmangels für die Wirtschaft verringern.

Für ukrainische und bosnische Transportunternehmen bedeutet die Aufhebung der Genehmigungen eine Verringerung des Verwaltungsaufwands, eine besser planbare Routenplanung und eine Vereinfachung des Transits.

Für die Region des Westbalkans hat diese Vereinbarung ebenfalls praktische Bedeutung. Bosnien und Herzegowina wird zu einem weiteren Land, über das die Ukraine flexiblere Verkehrsverbindungen zu den Balkanmärkten, der Adria und den Nachbarländern der Region aufbauen kann. Dies kann für den Export ukrainischer Agrarprodukte, Industriegüter, Baumaterialien und verarbeiteter Erzeugnisse von Bedeutung sein.

Bosnien und Herzegowina wird das 36. Land sein, mit dem die Ukraine liberalisierte Bedingungen für den Güterverkehr hat. Ein solcher Modus ist bereits zu einem der Instrumente für die Integration der ukrainischen Logistik in den europäischen Verkehrsraum geworden, da er es den Transportunternehmen ermöglicht, ohne ständige Abhängigkeit von bilateralen Quoten und Genehmigungsverfahren zu arbeiten.

Für den „Serbischen Ökonomen“ lautet die wichtigste Schlussfolgerung, dass sich die Ukraine weiterhin schrittweise in das Verkehrsnetz Südosteuropas einbindet. Nach dem Abschluss von Abkommen mit der EU und einer Reihe europäischer Länder stärkt die Ausweitung des „Visumfreiverkehrs“ auf Bosnien und Herzegowina die logistische Anbindung der Ukraine an den Balkan und schafft neue Möglichkeiten für den Handel in einer Region, in der Routen, Grenzformalitäten und Marktzugang nicht weniger wichtig sind als die Tarife selbst.

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