Laut einem Bericht des Deutsche Bank Research Institute belegt die Türkei unter den 41 untersuchten Volkswirtschaften den ersten Platz, was den Preis eines neuen Apple-Smartphones angeht.
Das iPhone 17 Pro mit 256 GB Speicher wird in der Türkei für etwa 2.592 US-Dollar verkauft – das ist 2,2-mal so teuer wie in den USA. Japan und Südkorea sind die einzigen Märkte, auf denen das Gerät günstiger ist als in den USA.
Die Autoren der Studie führen den hohen Preis des Smartphones in der Türkei auf Steuern, Importkosten und die seit Jahren anhaltende Abwertung der türkischen Lira zurück.
Istanbul belegte zudem den vierten Platz unter 69 Städten hinsichtlich des Preises für einen Volkswagen Golf 1.5. Der Preis des Fahrzeugs wird auf 49.121 US-Dollar geschätzt, was etwa 39 % über dem Preis in New York liegt. Teurer ist das Auto nur in Singapur, Tel Aviv und Kopenhagen.
Das durchschnittliche Nettogehalt in Istanbul beträgt etwa 1.173 US-Dollar pro Monat. Die Miete für eine Dreizimmerwohnung wird auf 1.943 US-Dollar geschätzt, für eine Einzimmerwohnung auf 968 US-Dollar, und die Kosten für den Kauf einer Immobilie im Stadtzentrum liegen bei etwa 3.087 US-Dollar pro Quadratmeter.
Somit können bestimmte importierte Konsumgüter in der Türkei teurer sein als in Ländern mit deutlich höheren Einkommen der Bevölkerung.