Wie der Serbische Ökonom berichtet, wird Bosnien und Herzegowina nach der Ratifizierung des IPA-III-Pakets für die Jahre 2025–2027 durch das Präsidium des Landes 140,5 Millionen Euro an unentgeltlicher Finanzhilfe von der Europäischen Union erhalten.
Die EU-Delegation in Bosnien und Herzegowina gab am 25. Juli den Abschluss der Ratifizierung bekannt. Die Mittel sind für die Angleichung der Gesetzgebung und der Institutionen des Landes an europäische Standards, die Förderung der wirtschaftlichen Entwicklung und die Durchführung von Reformen bestimmt.
„Die Europäische Union bleibt der beständigste Partner von Bosnien und Herzegowina“, heißt es in der Mitteilung der EU-Vertretung.
Die Finanzierung erfolgt im Rahmen des Instruments für Heranführungshilfe IPA III. Gemäß dem von der Europäischen Kommission genehmigten Programm sind von dem Gesamtbetrag 30 Millionen Euro für das Jahr 2025, 38,5 Millionen Euro für das Jahr 2026 und 72 Millionen Euro für das Jahr 2027 vorgesehen. Die gesamte Finanzierung erfolgt in Form von Zuschüssen und ist nicht rückzahlbar.
Das Programm umfasst vier Hauptbereiche: Rechtsstaatlichkeit, Grundrechte und Demokratie; öffentliche Verwaltung und Angleichung der Rechtsvorschriften an die EU-Normen; „grüne“ Agenda und nachhaltige Infrastruktur; Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit und inklusives Wirtschaftswachstum.
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