Business news from Ukraine

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Die Immobilienverkäufe auf Zypern stiegen um 14 %, wobei Ausländer 41 % des Marktes ausmachten

9 August , 2026  

Der Immobilienmarkt in Zypern verzeichnete im Sommer 2026 weiterhin ein rasantes Wachstum: Von Januar bis Juli wurden bei den Grundbuchämtern des Landes 12.047 Kaufverträge für Immobilien eingereicht, was einem Anstieg von 14 % gegenüber dem Vorjahreszeitraum entspricht.
Im Juli wurden rund 2.040 Verträge registriert, was etwa 11 % über dem Wert vom Juli 2025 liegt. Damit war der Juli einer der aktivsten Monate für den zyprischen Immobilienmarkt im laufenden Jahr. Die Daten basieren auf Statistiken des Ministeriums für Landressourcen und Geodäsie der Republik Zypern.
Die Nachfrage seitens ausländischer Käufer spielt weiterhin eine bedeutende Rolle für das Marktwachstum.
Im Juli schlossen zyprische Staatsbürger 1.211 Kaufverträge ab, was einem Anstieg von 12 % gegenüber dem Vorjahr entspricht. Auf sie entfielen rund 59 % des Marktes. Weitere 829 Verträge, also etwa 41 %, entfielen auf ausländische Käufer.
Davon schlossen Käufer aus EU-Ländern 277 Verträge ab, gegenüber 274 im Juli des Vorjahres – ein Anstieg von lediglich 1 %.
Deutlich schneller wuchs die Nachfrage von Bürgern aus Nicht-EU-Ländern. Sie schlossen 552 Kaufverträge ab, gegenüber 478 im Vorjahr – ein Plus von 15 %. Somit entfielen mehr als zwei Drittel aller Käufe durch Ausländer im Juli auf Bürger aus Drittländern.
In den ersten sieben Monaten des Jahres 2026 stiegen die Verkäufe an Käufer aus Ländern außerhalb der EU im Jahresvergleich um 19 %, wobei in allen fünf Verwaltungsbezirken, die unter der Kontrolle der Republik Zypern stehen, ein Wachstum verzeichnet wurde.
Limassol, Paphos und Larnaca ziehen die meisten Ausländer an
Die geografische Verteilung der Nachfrage unter einheimischen und ausländischen Käufern unterscheidet sich deutlich. Unter den Zyprioten stiegen die Verkäufe in Limassol besonders schnell – im Juli legten sie um 39 % auf 445 Transaktionen zu. In Paphos betrug das Wachstum 29 %, während in Larnaca und Famagusta die inländische Nachfrage zurückging.
Die ausländische Nachfrage ist besonders in den Küstenregionen spürbar. Im Juli schlossen Bürger aus Nicht-EU-Ländern in Larnaca 150 Kaufverträge ab, das sind 42 % mehr als im Vorjahr. Paphos bleibt traditionell einer der am stärksten auf Ausländer ausgerichteten Märkte der Insel, während Limassol der größte Markt für Luxusimmobilien und Unternehmensansiedlungen ist.
Nach den Ergebnissen für Januar bis Juli machten Ausländer aus der EU und aus Drittländern zusammen etwa 41 % aller Immobilienverkäufe in Zypern aus.
Die aktuellen Statistiken der Grundstücksbehörde geben keine Auskunft über die Staatsangehörigkeit der ausländischen Käufer nach einzelnen Ländern. Detailliertere Daten zu den Nationalitäten wurden jedoch zuvor vom zyprischen Innenministerium dem Parlament vorgelegt.
Laut Regierungsstatistiken für den Zeitraum von September 2024 bis September 2025 unterscheidet sich die Zusammensetzung der ausländischen Käufer je nach Region erheblich.
In Limassol lagen russische Staatsbürger mit 846 Käufen an der Spitze der ausländischen Käufer, gefolgt von Israelis mit 571 und griechischen Staatsbürgern mit 261.
In Paphos bildeten Briten mit 890 Käufen die größte Gruppe, gefolgt von Israelis mit 683 und Russen mit 327.
In Larnaca kauften vor allem Bürger aus Israel – 850 Objekte –, aus dem Libanon – 723 – und aus Großbritannien – 302 – besonders aktiv.
In Nikosia lagen griechische Staatsbürger mit 403 Käufen an der Spitze, gefolgt von Rumänen mit 112, Russen mit 80 und Libanesen mit 79. Diese Daten wurden vom Innenministerium an das zyprische Parlament übermittelt und anschließend von der Zeitung „Cyprus Mail“ veröffentlicht.
Auch ukrainische Staatsbürger gehören zu den aktiven Käufern zyprischer Immobilien, obwohl sie bislang nicht zu den drei größten Gruppen zählen.
Die detaillierteste Aufschlüsselung nach Ländern, die das zyprische Innenministerium dem Parlament im Januar 2025 vorgelegt hat, umfasste Transaktionen von 2021 bis Anfang 2025.
Diesen Daten zufolge gehörten Ukrainer in gleich vier Küstenbezirken – Limassol, Paphos, Larnaca und Famagusta – zu den zehn häufigsten Nationalitäten der Käufer. In Limassol und Paphos lagen vor ihnen Russen, Briten, Israelis, Griechen, Rumänen und Chinesen.
Für Nikosia liegen separate Daten zu Anträgen ausländischer Staatsbürger auf den Erwerb von Immobilien im Jahr 2024 vor. Auf die Ukrainer entfielen 4 % dieser Anträge, genauso viel wie auf britische Staatsbürger. Chinesen und Libanesen machten jeweils 16 % aus, Russen 14 %, Israelis 10 %, Syrer 6 % und Ägypter 5 %.
Allerdings ist es derzeit nicht möglich, die Anzahl der Käufe durch Ukrainer im Zeitraum Januar bis Juli 2026 genau zu ermitteln: Die monatlich veröffentlichten Statistiken der DLS fassen die Ukraine mit allen anderen Staaten außerhalb der EU zusammen.

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