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In Kiew wurde die erste kommunale Fahrschule für Veteranen mit Behinderung eröffnet

25 August , 2026  

Die erste kommunale Spezialfahrschule in der Ukraine für Veteranen und Veteraninnen mit Beeinträchtigungen des Bewegungsapparats wurde in Kiew eröffnet; in der ersten Kursrunde sind derzeit 17 Teilnehmerinnen und Teilnehmer eingeschrieben, teilte der Bürgermeister der Hauptstadt, Vitali Klitschko, mit.
„In der Hauptstadt wurde die erste kommunale, spezialisierte Fahrschule der Ukraine für Veteranen und Veteraninnen mit Behinderungen eröffnet, die an Funktionsstörungen des Bewegungsapparats leiden, insbesondere infolge von Amputationen von Gliedmaßen. Dies ist ein weiterer wichtiger Bestandteil des städtischen Unterstützungssystems für Verteidiger und Verteidigerinnen“, schrieb er am Dienstag auf Telegram.
Der Bürgermeister wies darauf hin, dass die Fahrschule bereits die Begutachtung des Unterrichtsraums durchlaufen habe und dass für den praktischen Unterricht der Führerscheinklasse B speziell ausgestattete Fahrzeuge zur Verfügung stünden.
„Auf meine Anfrage hin wurden diese von der Wohltätigkeitsstiftung der Familie Dzhurinsky zur Verfügung gestellt. Vielen Dank für die Unterstützung! Mein Dank gilt auch dem Servicezentrum des Innenministeriums – für die Begleitung und Hilfe bei der Umsetzung dieses Projekts“, erklärte Klitschko.
Seinen Angaben zufolge wurde bereits die erste Gruppe mit 17 Veteranen zusammengestellt. Hier kann man das Autofahren von Grund auf lernen, einen Führerschein erwerben oder – falls man bereits vor der Verwundung Fahrerfahrung hatte – eine Umschulung absolvieren und den Umgang mit Fahrzeugen mit adaptiver Ausstattung, insbesondere mit manueller Steuerung, erlernen. Der Unterricht wird von zertifizierten Fahrlehrern durchgeführt. Ein wichtiger Grundsatz lautet: „Gleicher unterrichtet Gleichen“. Zu den Ausbildern gehören Veteranen, die die erforderliche Ausbildung absolviert, Prüfungen bestanden und die Berechtigung erhalten haben, andere zu unterrichten. Für diejenigen, denen es schwerfällt, den Ausbildungsort selbstständig zu erreichen, steht der Fahrdienst des Kyiv Military Hub zur Verfügung.
„Wir werden das Angebot an Ausbildungsprogrammen künftig weiter ausbauen. Langfristig sollen die Kurse für alle Menschen mit Behinderung offen sein, die eine spezielle Ausbildung benötigen“, erklärte Klitschko.
Klitschko wies zudem darauf hin, dass derzeit ein ganzheitlicher Ansatz für die automobile Mobilität von Veteranen entwickelt wird. Insbesondere kann die Stadt nach Abschluss der Ausbildung dabei helfen, die Anschaffungskosten für ein Auto teilweise zu erstatten, dessen Umrüstung entsprechend den individuellen Bedürfnissen der Person teilweise zu finanzieren sowie bei der Umschulung und Arbeitsvermittlung zu unterstützen.

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