Schneider Electric hat die neue Generation der dreiphasigen USV-Anlagen der Serie Easy UPS 3S Pro mit einer Leistung von 10–40 kVA vorgestellt, die für kleine und mittlere Unternehmen, kleine Rechenzentren, medizinische Einrichtungen, Produktionsbetriebe, Gewerbegebäude sowie die Telekommunikations- und Verkehrsinfrastruktur konzipiert sind.
Das Unternehmen gab bekannt, dass die Lösung auf Märkten eingeführt wird, die nach den Standards der Internationalen Elektrotechnischen Kommission (IEC) arbeiten, insbesondere in Europa, im Nahen Osten und in Afrika. Eine gesonderte Mitteilung von Schneider Electric Ukraine zum Verkaufsstart der neuen Produktreihe direkt in der Ukraine wurde bislang nicht veröffentlicht.
Die Easy UPS 3S Pro ist in Varianten mit internen und externen Akkus erhältlich. Der Wirkungsgrad der Geräte liegt im Doppelwandlermodus bei über 96 % und erreicht im ECO-Modus 99 %, wodurch der Eigenverbrauch des Systems gesenkt werden kann.
Für Anlagen mit steigender Last ist der Parallelbetrieb mehrerer USVs vorgesehen – sowohl zur Leistungserhöhung als auch zur Redundanz nach dem N+1-Prinzip. Die Systeme können zudem einen gemeinsamen Akkubank nutzen, wodurch die Investitionskosten für die Batterieinfrastruktur gesenkt werden können.
Die Geräte sind für den Betrieb unter verschiedenen Betriebsbedingungen ausgelegt. Sie verfügen über einen breiten Temperaturbereich, Staubfilter und eine Schutzbeschichtung der Leiterplatten. Die Easy-Loop-Funktion ermöglicht es, einen Teil der Systemtests ohne Anschluss einer separaten Laststation durchzuführen.
Besonderes Augenmerk hat Schneider Electric auf die Fernüberwachung gelegt. Die integrierte Network Management Card ermöglicht die Überwachung über die EcoStruxure IT-Plattform, und dank der BACnet-Unterstützung lässt sich die USV in Gebäudeleitsysteme integrieren.
Das Netzwerkmanagementmodul ist nach der Cybersicherheitsnorm IEC 62443-4-2 zertifiziert, was angesichts der zunehmenden Vernetzung von Stromversorgungs-, Automatisierungs- und IT-Infrastruktursystemen immer wichtiger wird.
Für den ukrainischen Markt ist die neue Produktreihe von besonderem Interesse, da die Energieversorgungssicherheit von Einrichtungen verbessert werden muss, bei denen bereits ein kurzzeitiger Stromausfall oder eine Verschlechterung der Stromqualität zu Betriebsunterbrechungen führen kann. Dazu gehören Serverräume und Rechenzentren, Telekommunikationsanlagen, Produktionsstätten, medizinische Einrichtungen sowie Handels- und andere kritische Infrastrukturen.
Gleichzeitig ersetzt eine USV weder die Stromerzeugung noch die langfristige Speicherung von Energie in Batterien. Ihre Hauptfunktion besteht darin, die Kontinuität und Qualität der Stromversorgung sicherzustellen sowie die Last bis zum Anlaufen eines Generators, zur Umschaltung auf eine andere Leitung oder zum Anschluss einer anderen Notstromquelle aufrechtzuerhalten.
Schneider Electric ist seit 1994 in der Ukraine tätig. Das Unternehmen ist in mehr als 100 Ländern weltweit vertreten und beschäftigt rund 160.000 Mitarbeiter.
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