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Krypto-Projekte haben die Rekordsumme von 640 Millionen Dollar für den Rückkauf eigener Token ausgegeben

31 August , 2026  

Wie Fixygen berichtet, entwickelt sich der Rückkauf, der von börsennotierten Unternehmen schon seit Langem zur Stützung ihrer Aktien genutzt wird, zu einem der wichtigsten Instrumente des Kryptowährungsmarktes.

Im Jahr 2026 haben Krypto-Projekte bereits rund 640 Mio. Dollar für den Rückkauf eigener Token aufgewendet, was laut Berechnungen der Financial Times ein historischer Höchststand ist.

Zum Vergleich: Im gesamten Jahr 2025 belief sich dieser Wert auf rund 545 Mio. Dollar, im Jahr 2024 hingegen auf lediglich 366.000 Dollar.

Fast 90 % der aktuellen Rückkäufe entfallen auf Hyperliquid und pump.fun.

Hyperliquid verwendet praktisch den gesamten Ertrag der Plattform für den Kauf von HYPE. Vor dem Hintergrund dieser Strategie stieg der Wert des Tokens um etwa 70 %.

Die wirtschaftliche Logik ähnelt dem Aktienrückkauf (Stock Buyback): Ein Unternehmen oder ein Protokoll nutzt den Cashflow, um die Anzahl der im freien Umlauf befindlichen Token zu reduzieren und den wirtschaftlichen Wert der verbleibenden Token zu steigern.

Zwischen einem Token und einer Aktie besteht jedoch ein grundlegender Unterschied. Eine Aktie stellt einen Anteil am Unternehmen dar, während die Rechte eines Token-Inhabers deutlich schwächer sein können oder gar keinen gesetzlichen Anspruch auf Gewinne beinhalten.

Daher garantiert ein Rückkauf an sich noch kein Wertwachstum. Bei einigen Projekten sank der Kurs sogar weiter, nachdem Rückkaufprogramme gestartet worden waren.

Die Entstehung eines Rückkaufmarktes im Wert von 640 Millionen Dollar zeigt jedoch, dass die Kryptowährungsbranche nach und nach Instrumente der klassischen Unternehmensfinanzierung übernimmt.

https://www.fixygen.ua/news/20260831/kriptoproekti-vitratili-rekordni-640-mln-dolariv-na-vikup-vlasnih-tokeniv.html

 

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