Wie Fixygen berichtet, entwickeln sich Stablecoins allmählich von einem vorwiegend börsengebundenen Instrument zu einem Mittel für alltägliche Zahlungen.
Im Juli überstiegen die Ausgaben über Zahlungskarten, die mit Stablecoins verbunden sind, erstmals 1 Milliarde Dollar pro Monat, wie aus Daten von Paymentscan hervorgeht, die von Reuters zitiert wurden.
RedotPay prognostiziert, dass das Volumen der direkten Kartenzahlungen in Stablecoins bis 2028 50 Mrd. Dollar pro Jahr erreichen könnte.
Besonders schnell verbreitet sich die Technologie in Lateinamerika und Afrika, wo Dollar-Stablecoins als Sparmittel, für internationale Überweisungen und als Zugang zum Dollar-Zahlungssystem genutzt werden.
RedotPay betreut bereits über 8 Millionen Nutzer, und das jährliche Transaktionsvolumen seiner Kunden übersteigt 14 Milliarden US-Dollar, einschließlich Kontoaufladungen und Kartenzahlungen.
Die wichtigste Veränderung besteht darin, dass der Nutzer USDT oder USDC nicht mehr unbedingt als Kryptowährung betrachten muss. Er kann digitale Dollar halten und mit einer gewöhnlichen Visa- oder Mastercard bezahlen, während die Umrechnung innerhalb der Zahlungsinfrastruktur erfolgt.
Die Bank für Internationalen Zahlungsausgleich (BIZ) bleibt dabei jedoch skeptisch. BIZ-Präsident Pablo Hernández de Cos erklärte am 28. August, dass Stablecoins aufgrund von Risiken für die Finanzstabilität, der Geldwäschebekämpfung (AML) und der Fragmentierung des Geldsystems bislang kein ausreichend zuverlässiges Zahlungssystem von globaler Tragweite seien.