Business news from Ukraine

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Der Umsatz von Schneider Electric erreichte im ersten Halbjahr einen Rekordwert von 21,2 Mrd. EUR

1 September , 2026  

Schneider Electric steigerte im ersten Halbjahr 2026 den auf die Aktionäre des Unternehmens entfallenden Nettogewinn um rund 30 % auf 2,49 Mrd. EUR, während der Umsatz einen Rekordwert von 21,23 Mrd. EUR erreichte.
Im Vorjahr belief sich der Umsatz auf 19,34 Mrd. EUR. Das organische Umsatzwachstum betrug im ersten Halbjahr 2026 14 %.
Das bereinigte EBITA stieg von 3,51 Mrd. EUR auf 4,09 Mrd. EUR, was einem organischen Wachstum von 22 % entspricht. Die EBITA-Marge erreichte 19,3 %.
Der freie Cashflow des Unternehmens hat sich mehr als verdreifacht – auf rund 1,6 Mrd. EUR.
Besonders stark war das zweite Quartal, in dem der Umsatz von Schneider Electric mit 11,5 Mrd. EUR einen Rekordwert erreichte und organisch um 17 % stieg. Der Geschäftsbereich Energy Management wuchs um 18 %, Industrial Automation um 11 %.
Als einen der wichtigsten Wachstumsmotoren nennt das Unternehmen den Markt für Rechenzentren. Die Nachfrage nach elektrischer Infrastruktur für Rechenzentren steigt rasant vor dem Hintergrund der Entwicklung der künstlichen Intelligenz, die die Rechenleistungdichte, den Energieverbrauch von Serverracks sowie die Anforderungen an Kühl- und Notstromversorgungssysteme erheblich erhöht.
Nordamerika verzeichnete ein organisches Wachstum von 23 %, China und Ostasien von 20 %.
Nach einem starken ersten Halbjahr hat Schneider Electric seine Prognose für das gesamte Jahr 2026 angehoben. Das Unternehmen erwartet ein organisches Wachstum des bereinigten EBITA von 14–19 % gegenüber der bisherigen Prognose von 10–15 %.
Das organische Umsatzwachstum wird auf 10–13 % prognostiziert.
Die Ergebnisse von Schneider Electric spiegeln einen breiteren Investitionszyklus in der Energieinfrastruktur wider. KI-Rechenzentren benötigen nicht nur Server und Grafikprozessoren, sondern auch Transformatoren, Verteilergeräte, USVs, Automatisierungssysteme, Kühlsysteme und digitale Energiemanagementsysteme.
Somit wird gerade die Energieinfrastruktur nach und nach zu einem der wichtigsten Engpässe für die weitere Skalierung der KI.
Für die Ukraine ist dieser Trend im Hinblick auf den langfristigen Wiederaufbau der digitalen Infrastruktur und den Bau neuer Rechenzentren von Bedeutung. Zukünftige Anlagen werden eine deutlich höhere Anschlussleistung und eine komplexere Stromversorgungsarchitektur erfordern als herkömmliche Serverzentren.
Schneider Electric ist seit über 30 Jahren in der Ukraine tätig. Weltweit ist das Unternehmen in mehr als 100 Ländern vertreten und beschäftigt rund 160.000 Mitarbeiter.
Die Finanzergebnisse für das erste Halbjahr wurden von Schneider Electric am 30. Juli 2026 veröffentlicht.

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