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Die Cyberpolizei der Ukraine warnte vor Betrug beim Umtausch von Führerscheinen in Papierform

11 September , 2026  

Die Cyberpolizei der Ukraine rief die Bürger dazu auf, keine Dienste zweifelhafter Vermittler in Anspruch zu nehmen, die im Internet anbieten, alte Führerscheine in Papierform gegen moderne Dokumente umzutauschen, ohne dass ein Besuch in den Servicezentren des Innenministeriums erforderlich ist.
Nach Angaben der Strafverfolgungsbehörden veröffentlichen Betrüger ihre Angebote in sozialen Netzwerken und Messengern und versprechen dabei die vollständig ferngesteuerte Ausstellung eines neuen Führerscheins. Dazu verlangen sie unter Umständen eine Vorauszahlung sowie Fotos des Reisepasses, des Führerscheins und anderer Dokumente.
Infolgedessen riskieren die Bürger nicht nur, Geld zu verlieren, sondern auch einen gefälschten Führerschein zu erhalten, dessen Daten nicht in den staatlichen Registern, im „Fahrer-Kabinett“ und in der App „Dія“ erfasst sind. Darüber hinaus können die an die Betrüger übermittelten Kopien von Dokumenten später für andere rechtswidrige Handlungen verwendet werden.


Die Cyberpolizei weist darauf hin, dass Führerscheine in Form eines Papierhefts, die vor 1991 in der Ukraine ausgestellt wurden, auf dem Staatsgebiet weiterhin gültig sind. Ein obligatorischer Umtausch ist nicht erforderlich. Wer einen Führerschein im modernen Format erhalten möchte, muss sich an ein Servicezentrum des Innenministeriums wenden und das offizielle Verfahren durchlaufen.
Als Anzeichen für möglichen Betrug nennen die Strafverfolgungsbehörden die ausschließliche Kommunikation über Messenger, das Versprechen, den Führerschein vollständig online auszustellen, Angebote, „Daten in die Datenbank einzutragen“, ohne ein offizielles Verfahren zu durchlaufen, die Aufforderung, eine Vorauszahlung auf eine private Bankkarte zu überweisen, sowie die Bitte, Fotos des Reisepasses oder anderer Dokumente zu senden.


Besondere Vorsicht ist geboten, wenn sich der Gesprächspartner als Mitarbeiter des Servicezentrums des Innenministeriums ausgibt, dabei aber vorschlägt, alle Formalitäten über soziale Netzwerke oder einen privaten Chat abzuwickeln.
Offizielle staatliche Dienstleistungen werden nicht über zufällige Seiten in sozialen Netzwerken erbracht und erfordern keine Übermittlung persönlicher Dokumente an unbekannte Personen, betont die Cyberpolizei.
Wenn ein Bürger eine verdächtige Anzeige entdeckt hat oder bereits Geld oder personenbezogene Daten an Betrüger weitergegeben hat, empfehlen die Strafverfolgungsbehörden, den Schriftverkehr, Links, Telefonnummern und andere Beweise aufzubewahren und sich an die Polizei zu wenden oder eine elektronische Meldung über die Website der Cyberpolizei einzureichen.
Weitere Informationen zu verbreiteten Betrugsmaschen finden Sie auf dem Portal „Kyber Brama“, offizielle Informationen zum Umtausch von Führerscheinen hingegen auf der Website des Hauptservicezentrums des Innenministeriums.
Quelle: Cyberpolizei der Ukraine.

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